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von dem am Erzbischof von St. Andrews begangenen Mordegehört, der von zehn oder eilf Fanatikern grausam und bar-barisch ausgeführt wurde?"
Alle erschraken und sahen einander an; endlich antworteteMilnwood selbst, sie hätten zwar von einem solchen Unglückgehört, indessen gehofft, es sei nicht wahr.
„Hier ist der Bericht davon, den die Regierung bekanntgemacht; was denkt Ihr davon, alter Herr?"
„Was ich davon denke? — wa — wa— was dem Staats-rath beliebt," stotterte Milnwood.
„Ich wünschte Eure Meinung genauer zu wissen, meinFreurd," sagte der Dragoner gebieterisch.
Milnwoods Augen durchflogen schnell das Papier, um denheftigsten Tadel herauszulcsen, womit es überflüssig versehenwar, und die zum Vortheil des Lesers mit gesperrter Schriftgedruckt waren.
„Zch halte es für einen — blutigen und abscheulichen —Mow und Todtschlag — erdacht von höllischer, unversöhn-liche Grausamkeit — höchst verabscheuungöwcrth und eineSümach für's ganze Land "
„Gut gesprochen, alter Herr!" sprach der Frager. „Dasbnng' ich Euch und wünsche, daß Euch Eure guten Grund-sätze gut bekommen. Ihr seid mir ein Glas schuldig, das ichfür Euch gelehrt; nun, Du sollst mir Bescheid thun mit Dei-nem eigenen Sekt, — kein saures Bier für einen loyalenMagen! — Jetzt kommt die Reihe an Euch, junger Mann,was haltet Ihr von der Sache?"
„Ich würde nicht anstehen Euch zu antworten, wenn ichwüßte, was Euch zur Frage berechtigt," sagte Heinrich.
„Gott sei uns gnädig!" rief die alte Haushälterin; „sowas einen Soldaten zu fragen, wo Jedermann weiß, daß sie