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„Gut," sagte Bothwell, „habt Ihr Alle die Gesundheitgetrunken? — Wer ist das Weib dort? Gebt ihr ein GlasBranntwein; fie soll des Königs Gesundheit trinken!"
„Mit Ew. Gestrengen Erlaubniß," sagte Cuddie mit einemhöchst einfältigen Gesichte, „das ist meine Mutter, Herr- Sieist stocktaub; aber mit Ew- Gestrengen Erlaubniß bin ich be-reit, für sie des Königs Gesundheit zu trinken, und zwar soviel Gläser Branntwein, als Ihr für nöthig findet."
„Darauf wollt' ich schwören," antwortete Bothwell. „Ihrseht just so aus, wie Einer, der's mit dem Branntwein hält.Greif zu, Junge! Alles ist frei, wohin ich komme- Tom,gieb auch der Magd einen rechtschaffenen Schluck, wenn sieauch schmutzig genug aussieht. Füllt doch noch ein Mal —auf's Wohl unseres Befehlshabers, des Obersten Grahamevon Claverhouse! — Was zum Teufel krächzt denn dieAlte? fie sieht wahrhaftig so verstockt darein, wie der ärgsteWhig auf dem Berge. — Entsagt Ihr dem Covenant, gutesWeib?"
„Welchen Covenant meinen Ew- Gnaden? den Covenantder Werke, oder den Covenant der Gnade?" fiel Cuddie ein.
„Jeden Covenant; alle Covenants, die je auSgeheckt wor-den," antwortete der Soldat.
„Mutter," schrie Cuddie, sich stellend, als ob er mit einertauben Person spräche, „der Herr wünscht zu wissen, ob Ihrdem Covenant der Werke entsagt?"
„Von ganzem Herzen, Cuddie," sagte Mause, „und ichbete, daß meine Füße von dieser Schlinge erlöst werdenmögen."
„Nun," sagte Bothwell, „die alte Frau hat sich freimüthi-ger herausgeholfen, als ich dachte. Noch ein Glas in derRunde, und dann zur Sache! — Vermuthlich habt Ihr Alle