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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
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Tafel der alte Laird selbst, seinen Neffen auf der einen, dieliebe Haushälterin auf der anderen Seite. Nach einem breitenZwischenräume und unterwärts des trennenden Salzfasses, saßder alte Robin, ein magerer, halbverhungerter Bedienter, dendie Gicht krumm und lahm gemacht, eine schmutzige Haus-magd, welche die Gewohnheit gegen die leiblichen Uebungenabgehärtet hatte, denen sie unter den Händen ihres Herrn undder Frau Alison ausgcsetzt war; ein Drescher, ein weißköpfigerKuhjunge und Cuddie, der neue Ackerknecht, mit seiner Mutter,machten die Gesellschaft voll. Die andern Arbeiter, die zudem Gute gehörten, wohnten in ihren eigenen Häusern, undwenn ihr Mahl auch nicht delikater war, als das eben be-schriebene, so waren sie doch wenigstens darin glücklich, daß fiesich satt essen konnten, ohne von den scharfen, neidischen grauenAugen Milnwoods bewacht zu werden, welche genau zu messenschienen, wie viel jeder seiner Untergebenen verzehrte, so daßseine Blicke jeden Bissen auf dem Wege von dem Munde biszum Magen zu begleiten schienen. Diese strenge Aufsicht fielgar nicht zu Gunsten Cuddie's aus, der in der Meinung sei-nes Herrn viel verlor durch die Stille und Schnelligkeit, wo-mit er jedes Mal die Speisen verschwinden ließ. Daher wand-ten sich denn seine unwilligen Blicke von dem UngeheuernFresser zu seinem Neffen, dessen Widerwille gegen ländlicheArbeit einen Ackerknecht nöthig gemacht, und auf dessen un-mittelbare Veranlassung er diesen Vielfraß gedungen hatte-

Dir noch einen Lohn geben!" sagte Milnwood zu sichselbst, Du wirst in einer Woche mehr fressen, als Du ineinem Monate verdienen kannst."

Dieses Gemurmel ward durch ein lautes Klopfen am Hof-thore unterbrochen. Es war allgemeine Sitte in Schottland,daß, wenn die Familie bei Tische war, das Hofthor oder in

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