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ein wenig Obdach für meine Mutter und mich. An Hausge-räth fehlt's uns nicht, wenn wir nur einen Karren hätten,es herbeizubringen. Milch, Mehl und Gemüse genug; dennzur Effenzeit bin ich rasch dabei, und meine Mutter nichtminder, Gott erhalte ihren Appetit, — und was den Lohnund das klebrige betrifft, so überlaff' ich das Euch und demLaird. Ich weiß, Ihr laßt einen armen Burschen nicht zukurz kommen, wenn Ihr könnt."
Morton schüttelte den Kopf. „Speise und Wohnung,Cuddie, glaub' ich Euch versprechen zu können, aber mit demLohne wird's hart gehen."
„Lieber lass' ich's drauf «„kommen, als hinab nach Ha-milton zu gehen, oder noch weiter."
„Gut, Cuddie! Geh' in die Küche; ich will sehen, wasich für Euch thun kann."
Die Unterhandlung war nicht ohne Schwierigkeiten. Mor-ton mußte zuerst die Haushälterin gewinnen, die, wie ge-wöhnlich, tausenderlei einzuwenden hatte, und zwar ledig-lich, um das Vergnügen zu haben, um Hülfe ersucht und an-gefleht zu werde»; als sie aber gewonnen war, hielt es ver-hältnißmäßig leicht, daß auch der alte Milnwood sich bewe-gen ließ, einen Knecht anzunehmen, dessen Lohn er selbst be-stimmen könnte.
Ein Nebengebäude ward demnach der alten Mause undihrem Sohne zur Wohnung angewiesen, und die Verfügunggetroffen, daß sie einstweilen, und bis sie sich völlig eingerich-tet batten, an der spärlichen Mahlzeit Theil nehmen sollten,die für die Hausgenossen bereitet ward- Morton selbst er-schöpfte seine sehr geringe Baarschaft und machte Cuddie un-ter dem Namen von Hand- oder Angeld ein Geschenk, welches