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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
Seite
69
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das alte Schloß fechten ja, das sollte er; aber um ihrReiten und die Waffenschau kümmere ich mich nicht, Mylady.Dazu kann ich nicht die geringste Verpflichtung finden."

Keine Verpflichtung?" rief die hochgeborene Frau.SeidIhr nicht verpflichtet, bei allen Jagden, Heerzügen und Wa-chen treu und gewärtig zu sein, wenn Ihr gesetzmäßig inmeinem Namen dazu aufgefordert werdet? Euren Dienstthut Ihr nicht umsonst. Ich denke, Ihr habt Land genug da-für. Ihr seid gut bestellt, habt ein Haus, einen Kohlgar-ten, und Gras für eine Kuh auf der Gemeindeweide. WenigLeute haben's so weit gebracht, und Ihr murrt, wenn EuerSohn einen Tag Dienst auf dem Felde für mich thun soll?"

Nein, Mylady, nein, das nicht!" rief Mause in großerVerlegenheit;aber Niemand kann zweien Herren dienen,und wenn die Wahrheit doch herauskommen soll, es ist Einerüber uns, dessen Befehle ich vor denen Ew. Herrlichkeit be-folgen muß. Gewiß, weder die Befehle eines Königs oderKaisers, oder sonst eines Menschen, würde ich höher achten,als die Euren."

Was meint Ihr damit, altes einfältiges Weib?Glaubt Ihr, ich befehle Etwas, das dem Gewissen zuwiderliefe? "

Das sage ich nicht, Mylady, in Bezug auf Euer Gewis-sen ; denn das ist in bischöflichen Grundsätzen auferzogen wor-den. Aber Jeder kann nur nach dem Lichte seines eigenenhandeln, und das meinige," sagte Mause, deren Kühnheitmit der Lebhaftigkeit des Gespräches zunahmdas meinigesagt mir, daß ich eher Haus, Kohlgarten und den Weideplatzaufgebcn , lieber Alles dulden soll, als die Meinen in einerunrechtmäßigen Sache den Harnisch anlegen zu sehen."

Unrechtmäßig!" rief ihre Gebieterin,die Sache, wofür