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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
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schließlich, mein Werthester, will ick meine flache Klinge aufden Schultern des Widerspenstigen herumspazieren lassen."

Wenn Jhr's so meint," sagte der Fremde,dann gebtMir den Becher," und indem er ihn in die Hand nahm, sagte ermit eigenthümlichem Ausdruck in Ton und Geberden:derErzbischof von St. Andrews und die Stelle, die er jetzt sowürdig behauptet; möge jeder Prälat in Schottland balddas sein, was der hochwllrdige Jakob Sharpe ist!"

Er hat sich geduckt!" rief Halliday jauckzend.

Aber mit Einschränkung," sagte Bothwell;ich verstehenicht, was der stutzöhrige Whig meint."

Beruhigt Euch, ihr Herren," sagte Morton, der ihresunverschämten Benehmens überdrüssig wurde.Wir sind hierals gute Unterthanen und bei einer lustigen Gelegenheit zu-sammengekommen, und haben darum wohl ein Recht, zu erwar-ten, daß wir nicht durch solche Streitigkeiten belästigt werden."

Bothwell war im Begriff, unhöflich zu antworten, aberHalliday erinnerte ihn leise, daß die Soldaten strenge» Befehlhätten, die Leute, welche zur Musterung gesendet worden wa-ren, dem Willen des Staatsraths gemäß, nicht zu beleidigen.Nachdem er nun Morton mit einem langen und strengen Blickbeehrt, sagte er:Gut, Herr Papagei, ich werde ferner EureHerrschaft nicht beunruhigen; bis Mitternacht, denk' ich, wirdsie ein Ende haben. Ist cs nicht sonderbar," fuhr er zuseinem Kameraden gewandt fort,daß sie so viel Wesens machen,wenn sie ihre Vogelflinten nach einem Ziele abschießen, welchesjedes Weib, jeder Knabe nach eines Tages Uebung treffen kann?Wenn aber Hauptmann Papagei oder einer seiner Leute einenGang probiren wollte mit Säbel oder Degen, mit bloßemStoßdegen, oder mit Stoßdegen und Dolch, und zwar um einGoldstück für den ersten Blutstropfen, dann wär's noch der Mühe