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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
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das westliche Schottland zog, um Cromwelln bei Worcesterdie unglücklich für ihn sich entscheidende Schlacht zu liefern,im Schlosse Tillietudlem gefrühstückt. Dieser Vorfall bildetevon Anfang an einen wichtigen Zeitpunkt im Leben der LadyMargarethe, und selten nahm sie nachher entweder daheimoder auswärts an einem Frühmahle Theil, ohne umständlichzu erzählen, was Alles beim Besuche des Königs sich begeben;namentlich unterließ sie nie zu erwähnen, daß Seine Majestätihr zum Gruße beide Wangen geküßt habe. Die Bemerkungindeß machte sie seltener, daß der König dieselbe Gunstbezeigungzwei hübschen, drallen Dienstmädchen, welche hinter ihr stan-den, und für jenen Tag zu Kammerfrauen erhoben wordenwaren, gleichfalls hatte angedeihen lassen.

Diese Beweise königlicher Gunst waren entscheidend, undwenn Lady Margarethe nicht bereits durch das Bewußtseinihrer hohen Geburt, durch Erziehung und Haß gegen die an-dere Partei, von welcher sie so viel Unglück und Ungemacherduldet hatte, eine standhafte Königlichgesinnte gewesen wäre,so würde doch schon der Umstand, daß sie der Majestät einFrühstück gegeben, und dafür die Begrüßung des Königs em-pfangen hatte, Ehre genug für sie gewesen sein, um sie fürimmer an die Geschicke der Stuarts zu knüpfen-

Jetzt nun triumphirtcn, allem Anscheine nach, die Stuarts;aber Lady Margarethe war auch in den schlimmsten Tagen derenstandhafte und treue Anhängcrin gewesen, und war immer bereit,dieselbe Härte und Ungunst des Schicksals noch ein Mal zu ertra-gen, wenn dieSchaale ja wieder zu ihrem Nachtheile ausschlagcnsollte- Gegenwärtig erfreute sie sich in vollem Maße an derkriegerischen Entfaltung der Streitmacht, welche zur Unter-stützung der Krone bereit stand, und dämpfte, so viel ihr immer