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seinen alten Schwur vergessen, sich an dem Pfarrer zu rächen; under hoffte sich der Erbschaftsgelder zu bemächtigen, welche dieser,dem allgemeinen Gerüchte nach, von Edinburg zurückbrachte.
Indem er übcr die Mittel nachsann, seine Absicht am besten zuerreichen, erhielt er von einer Seile die Nachricht, daß das Schiff,auf welchem er zu entfliehen dachte, unverzüglich von Grecnockabsegeln solle; von einer andern, daß jener reiche Engländerund der Pfarrer am nächsten Abend ankommen würden; und voneiner dritten, daß er seinen gewöhnlichen Schlupfwinkel ohneAufschub verlassen müsse, weil der Hauptmann ein erlesenesHäufchen bestellt, um mit Anbruch des nächsten Tages dasGebirge nach ihm zu durchsuchen.
Donacha's Entschluß warschnell gefaßt. Mit dem Pfeifer undnoch zwciAndern schiffte er in einem BootnachderZigeunerbucht,um in dem anstoßenden Gehölz bis zur Nacht zu lauern, dann inButler's friedliche Wohnung einzubrechen,und seine Raubgier undseinen Rachedurst zu gleicher Zeit zu befriedigen. Nach der Voll-führung dieses Frevels sollte das Boot ihn und seine Gefährten zudem Schiff führen, das nur seiner wartete, um davonzusegcln-
Vermuthlich wäre dieser Plan gelungen, hätten nicht Staun-ton und Butler auf ihrem Wege von derZigeunerbucht nach demPfarrhause die lauernden Räuber entdeckt. Da Donacha seinefrühere Absicht dadurch vereitelt sah, und zugleich bemerkte, daßStaunton's Diener einen Geldkasten trug, so warfer sich ohne Zeit-verlust auf die Reisenden. Auf beiden Seiten fielen Schüsse undwurden Schwerter gezogen. Staunton leistete den tapfersten Wi-derstand, bis er zuletzt durch die Hand seines Sohnes fiel, den erso lange gesucht, und nun zu seinem Unglück gefunden hatte.
Butler war wie betäubt von dieser schrecklichen Entdeckung,und Knockdunder's rauhe Bctheuerung, er wolle das räuberischeGesindel morgen aufknüpfen lassen, erhöhte seine Bestürzung. Es