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und schickte sie hinüber. Ratcliffe hatte den Knaben hier aus demGesicht verloren, zweifelte aber nicht, Donacha würde Auskunftüber ihn neben können. Aus diesem Grunde hatte Staunton's eif-rigerGeschäftsführer sogleich einenVerhaftsbesehl gegen Donachaausgewirkt und ihn nach Knocktarlitie geschickt.
Von den schlimmsten Ahnungen erfüllt, ging Butler zumHauptmann, und was dieser auf sein dringendes Verlangenihm von den Untersuchungen mittheilte, bestätigte nur allzusehr, was Butler gefürchtet.
Donacha hatte in der That Eifie's unglückliches Kind gekauft,um es den amerikanischen Menschenhändlern wieder zu verkaufen.Allein es fand sich eine Zeitlang keine Gelegenheit dazu, und derKnabe, den sie Pfeifer nannten, machte sogar einigen Eindruck aufdas Herz dieses rauhen Wilden, weil er Blitze eines ebenso rachsüch-tigen und wilden GeisteSals der seine in ihm bemerkte Wenn Do-nacha ihn schlug, oder ihm drohte, ein sehr gewöhnliches Ereigniß,so antwortete er nicht mit Klagen und Bitten wie andere Kinder,sondern mit Flüchen und Bemühungen sich zu rächen. Er konntefreche Lieder fingen und seinen Branntwein trinken, kurz, wie Do-nacha sagte, der Pfeifer war ein gebornes Satanskind, und sollteihn deshalb nimmer verlassen. So wurde er denn von seinem elftenJahre an deriBande einverleibt, und hatte bereits bei der Ausfüh-rung mancher Gewalt that geholfen. Die letzte derselben war durchdie eifrigen Nachforschungen seines wirklichen Vaters veranlaßtworden. Donacha, durch diese Maßregeln in Furcht gesetzt, hattesich entschlossen, das Land zu verlassen und sich auf einer der Scha-luppen, die jenen Menschenhandel trieben, nach Amerika einzu-schiffen; doch wollte er zuoor einen kühnen Streich ausführen.
Die erhaltene Kunde, daß ein reicher Engländerim Pfarrhauseerwartet werde, erregte des Räubers Habgier. Auch hatte er wederden Bericht des Pfeifers von Lady Staunton's Geldbörse, noch