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Sie fuhr auf diese Weise fort, und ihre lärmenden, schaden-frohen Begleiter umringten den Wagen. Verlegen sah sich Archi-bald nach einem Gerichtsdiener oder Büttel um, dem er die Unglück-liche übergeben könnte. Da er keinen solchen erblickte, bemühteer sich, sie von dem Wagen loszumachen, um dann durch einschnelles Davonfahren ihr zu entgehn. Dies konnte jedochnicht ohne einige Gewalt bewerkstelligt werden. Magda hieltsich fest und erneuerte ihre tollen Bitten, man solle ihr erlauben,die Mutter loszuschneiden : „Es kostet ja nur einen lumpigenStrick," sagte sie, „und was ist denn das gegen ein Menschenle-ben?" Es nahte jedoch in diesem Augenblick ein Trupp roher Ge-sellen, meistens Viehhändler und Metzger, denen kürzlich eine Seu-che viel Vieh hinweggerafft, ein Nebel, welches ihre Weisheitder Hexerei zuschrieb. Mit gewaltsamen Händen rissen sieMagdavom Wagen fort, und schrieen: „Was brauchst Du Leute auföffentlicher Straße anzufallcn? Hast Du nicht schon Unfuggenug getrieben mit Deinen verdammten Hexereien?"
„O Jeanie DeanS, Jeanie Deans," rief die arme Wahnsin-nige, rette meine Mutter, und ich will Dich wieder in die Kirchedringen, und ich will Dich all meine hübschen Lieder lehren, und ichwill Dir sagen, was aus" — Das wilde Geschrei der zügello-sen Menge verschlang den übrigen Theil ihrer Bitten.
„Um Gotteswillen, rettet sie! rettet sie aus den Händen dieserLeute!" rief Jeanie Archibald zu, der indessen eingcstiegen war.
„Sie ist toll, aber völlig unschuldig, meine Herren," sagteArchibald; „thut ihr nichts zu Leide, bringt sie vor den Bur-gemeister."
„Was geht's Dich an," erwiedcrte einerjenerwilden Gesellen,„pack Dich, und bekümmere Dich um Deinen eigenen Kram."
„Es ist ein Schotte, hört Jhr's nicht an der Sprache," sagteein Anderer, „und wenn er sich untersteht, aus seinem Kasten da