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lebte, und im Grabe ist Ruhe für Alles, — Ruhe für denkleinen Hund, und für mein armes Kindchen, und für mich."
„Dein Kind?"
„Nun ja, mein Kind!" sagte sie ärgerlich; „warum sollt' ichnicht ein Kind haben, und ein Kind verlieren so gut wie Deinallerliebstes Schwesterchen, die Lilie von St. Leonard's?"
Diese Antwort machte Jeanie bestürzt. Sie bemühte sich,den Zorn zu besänftigen, den sie wider ihren Willen erregt.„Ich bedaure Dein Unglück" — fing fie an-
„Bedauern?" fiel ihr Mazda in's Wort; „was bedauerstDu? Das Kind war ein Segen, — das heißt, Jeanie, es hätteein Segen sein können, wenn nicht meine Mutter wäre; dennmeine Mutter ist eine wunderliche Frau. — Siehst Du, dawar ein alter Kerl mit einem kleinen Gütchen, und einemtüchtigen Haufen Geld obendrein, — ich wollte nur, Du hät-test ihn watscheln sehn, komm ich nicht heut, so komm ich dochmorgen, ein Bein hierhin und ein Bein dorthin, als ob fiezwei verschiedenen Leuten gehörten. Ich wußte mich immervor Lachen gar nicht zu fassen, wenn ich den hübschen Georgherumstolpern sah gleich ihm.— Damals lachte ich noch herz-licher, wenn auch nicht so oft."
„Und wer war denn der hübsche Georg?" fragte Jeanie,um fie wieder zu ihrer Geschichte zurückzuführen.
„O, es war ja Georg Robertson'; aber das ist auch nichtsein rechter Name. Er heißt — doch was geht's Dich an?"sagte fie, sich plötzlich besinnend. „Was hast Du nach andrerLeute Namen zu fragen? — Willst Du, daß ich mein Messerzwischen Deinen Rippen schleife, wie meine Mutter sagt?"
Sie sprach dies mit wildem Drohen in Ton und Geberde,und Jeanie eilte ihr zu betheuern, daß ihre Frage völlig ab-sichtslos gewesen, worauf fie etwas besänftigter fortfuhr:
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