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sprechen, das Mädchen rein auszuplündern und sie in ihrDettelland zurückzuschicken; und nun willst Du, daß wir sieziehen lassen?"
„Nein, das nicht," versetzte der Andere und flüsterte sei-nem Gefährten etwas zu, worauf dieser erwiederte: „Nun,so mach' fort und halte Dich nicht mit dem Geschwätz auf,dis man uns am Ende hier ertappt."
„Du mußt mit uns kommen," sagte der Große zu Jeanie.
„Um Gottes willen!" rief sie, „wenn Ihr vom Weibe ge-boren seid, unterbrecht meine Reise nicht; nehmt lieber Alles,was ich habe."
„Was zum Teufel fürchtet das Weibsbild?" sagte derandere Kerl. „Ich sage Dir, es soll Dir nichts zu Leide ge-schehen; doch wenn Du nicht mitkommst, schlage ich Dir denHirnschädel ein, wo Du stehst."
„Du bist ein rauher Bär, Thoms. Wenn Du sie anrührst,rüttle ich Dich zusammen, daß Dir die Rippen knacken. —Kümmere Dich nicht um ihn, Mädchen, ich werde nicht zuge-ben, daß er Dich mit einem Finger berührt, wenn Du ruhigmitgehst; willst Du uns aber hier noch lange aufhalten, somag er die Sache mit Dir auSmachen."
Diese Drohung erschien der armen Jeanie als eine höchstfurchtbare, denn in seiner etwas minder rauhen Sinnesartsah sie jetzt ihren einzigen Schutz gegen die niedrigste Miß-handlung. Sie folgte ihm nicht nur augenblicklich, sondernhielt ihn auch fest am Arm, damit er ihr nicht entlaufe. Undjener, verhärtet wie er war, schien durch einen solchen Be-weis von Zutrauen gerührt, und versicherte ihr wiederholt,er werde nicht zugebe», daß ihr etwas zu Leibe geschehe.
Sie führten ihre Gefangene von der Landstraße ab, hieltensich aber doch, zu einiger Beruhigung für Jeanie, auf einem ge-