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Kind morden? — Morden? — Mein Leben hätt' ich darangesetzt, nur das Blinken seines Auges zu sehen!"
„Ich bin überzeugt," sagte Jeanie, »Du bist so unschuldigan einer solchen That, wie das Neugeborne selbst."
„Es ist mir lieb, daß Du mir diese Gerechtigkeit wider-fahren läßt," sagte Esfie stolz. „Es ist oft der Fehler from-mer Leute Deiner Art, andere Menschen für so schlecht alsmöglich zu -alten."
„O, dies habe ich nicht von Dir verdient, Esfie," schluchzteJeanie, gekränkt von der Ungerechtigkeit des Vorwurfs, vollMitleid mit dem Seclenzustande, der ihn veranlaßte.
„Vielleicht nicht, Schwester. — Aber Du bist böse, weilich Robertson liebe. Und wie sollt' ich ihn nicht lieben, dermich mehr als sein Leben und seine Seligkeit liebt? — Hiersetzte er sein Leben daran, und stürmte das Gefängniß michzu befreien; und gewiß, stände es bei ihm, wie es jetzt beiDir steht" — sie schwieg.
„O, wenn es bei mir stände, Dich mit Gefahr meinesLebens zu retten!"
„Das ist leicht gesagt, aber nicht so leicht geglaubt vonJemand, der nicht einmal ein Wort daran wagen will fürmich- Und wenn das Wort auch ein »»rechtes ist, bleibt Dirja Zeit genug es zu bereuen."
„Allein das Wort ist eine schwere Sünde, und eine mitAbficht begangene."
„Gut, gut, Jeanie, wir wollen nicht mehr davon reden.Du magst Dir den Athem ersparen, Deinen Katechismus her-zubetcn, und ich werde ja bald keinen Athem mehr an irgendJemand zu verschwenden haben."
„Ich muß aber auch sagen," fiel Ratcliffe ein, „es istverdammt hart, wenn drei Worte aus Eurem Munde