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Diese letzte halbnnterdrückteAeußerung ward mit einem Tonegemacht, vor welchem selbst derProcuratorzusammenschauderte.Zum erstenmal in seinem Leben versuchte er geistlichen Rath zucrtheilcn, und empfahl als ein Opiat für das verwundete Ge-wissen des Lords, Wiedererstattung des erpreßten Guts an jeneunglücklichen Familien. Allein der Geiz kämpfte mit der Reue,die Herrschaft in einer Brust zu behaupten, welche so lange seinEigenthnm gewesen; und cs gelang ihm znm Theil, wie ein al-ter Tyrann rebellischen Neuerern oft als zu mächtig dasteht.
„Es ist unmöglich," erwiedcrte der Lord mit dem Ton derVerzweiflung, „ich brauche das Geld, Niklas, Sie wissen es;Becrshcba gehört von Natur zu Stummendeich, es würde michtödten, es zurückzugeben."
„Aber Sie müssen ja doch sterben, Lord," sagte Novit, „undvielleicht macht Ihnen dies den Tod minder schwer. VersuchenSie es."
„Sprechen Sie nicht mehr davon, Herr, sonst werfe ich Ihne»die Flasche an den Kopf. — Hans, Junge, Du siehst wie die Dingeder Erde mich anfmcinem Todtenbette quälen. — Sei nicht hartgegen die armen Leute, gegen die Deans und Butlers mein' ich,sei nicht hart gegen sie. — Hänge Dich nicht zu sehr an Dingeder Erde, Hans. — Aber halte Hab' und Gut zusammen, Junge,und was Du auch thnst, gieb Becrshcba nicht aus den Händen.Laß die Leute auf mäßige Pacht sitzen, und ihr bischen Essen undTrinken dabei haben; vielleicht kann es Deinem Vater in etwashelfen, dort wo er dann sein wird, Hans!"
Nach diesen sich selbst widersprechenden Ermahnungen fühlteder Lord sein Gemüth so weit beruhigt, daß er drei Gläser Brannt-wein nacheinander austrank, und mit dem Versuch zu singen,„Der Teufel soll den Pfarrer holen," nach Hannes Ausdruck,zum letzten Mal aufschnappte.