Druckschrift 
7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
Seite
209
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Mr- Pleydell hatte die Gesellschaft auf einige Zeit ver-lassen; zur Zeit seiner Weihnachtsferien kehrte er jedoch, sei-nem Versprechen gemäß, zurück- Er kam in Ellangowan an,als Alle, bis auf den Obersten, abwesend waren; dieser warmit Plänen von Gebäuden und Gartenanlagen beschäftigt,worin er vorzüglich geschickt war und viel Vergnügen fand.

Aha!" sagte der Advokat,Sie find hier! Wo find dieDamen? wo ist die schöne Julie?"

Sie ist spazieren gegangen mit dem jungen Hazlcwood,Bertram und Capitain Delaserre, einem Freunde Bertram's,der jetzt bei uns wohnt. Sie find im Begriff, den Plan zueinem Häuschen in Derncleugh zu machen. Nun, sind Sie mitIhrer Rechtssache gut zu Ende gekommen?"

Ganz leicht," antwortete der Rechtsgelehrte;er ist vorden Gerichtsfrohnen als Erbe bestätigt worden."

Gerichtsfrohne? wer find sie?

Ei, eine Art gerichtlicher Saturnalien. Sie müssen wis-sen, daß eines der Erfordernisse, um ein Gerichtsfrohn oderDiener unsers höchsten Gerichtshofes zu sein, darin besteht,daß sie Leute ohne Kenntnisse sein müssen."

Nun?"

Unsre schottische Gesetzgebung hat, wie ich des Scherzeswegen vermuthe, diese unwissenden Männer zu einem beson-der» Gerichtshof vereinigt, um über Angelegenheiten zu ent-scheiden, welche Verwandtschaft und Herkunft betreffen, so wiediese Angelegenheit Bertram's, wobei oft sehr verwickelteund feine Fragen zu beantworten find."

Diese Einrichtung hat der Teufel gerathen; mir scheintdas doch widersinnig."

«O, wir haben ein praktisches Gegenmittel wider die theo-retische Albernheit. Einige der Richter wohnen solchen Ange-G»v Mlinnering. III. 14