unmittelbar unter der Armesünderstube lag, war Glosfin'sGefängniß und also jetzt leer; aber die Bewohner des zwei-ten Zimmers unten bemerkten die Erschütterung, welche Glos-sin's schwerer Fall hervorbrachte, und hörten auch ein Ge-räusch, wie wenn Jemand ränge und stöhnte. Aber alledergleichen Töne des Schreckens waren an diesem Orte zugewöhnlich, um besonder Thcilnahme oder Neugier zu erwecken.
Am Morgen, getreu seinem Versprechen, kam Mac-Guffog— „Mr. Glossin," sagte er flüsternd.
„Ruft lauter," antwortete Dirk Hatteraick-
„Mr. Glossin, um Gottes willen, kommt fort!
„Ohne Beistand wird er das schwerlich thun," sagte Hat-tcraick.
„Was gibt es da oben, Mac-Guffog?" rief der Hauptmaiinvon unten-
„Kommt fort, um Gottes willen, Mr. Glosstn!" wieder-holte der Schließer.
In diesem Augenblicke kam der Oberkerkermeister mit einemLichte. Groß war sein Erstaunen und sein Entsetzen, als erGlossin's Körper quer über dem Eisenstabe liegen sah, undzwar auf eine Weise, die sogleich anzeigie, er sei todt. Hatte-raick lag, einen Schritt von seinem Opfer, ruhig auf demLager. Als man Glossin aufhob, fand man, er muffe seiteinigen Stunden todt sein. Sein Körper zeigte die deutlichenSpuren eines gewaltsamen Todes. Das Rückgrat hatte ander Stelle, wo es sich mit dem Schädel verbindet, schon durchseinen ersten Fall schwere Verletzung empfangen- An derKehle zeigten sich Spuren von Erdrosselung, und auch seinschwarzgewordenes Gesicht deutete dies an. Der Kopf warrückwärts über die Schulter gewandt, als ob der Hals mitverzweifelter Anstrengung umgedreht worden wäre. So schien