„Aber, Hatteraik, mein guter Freund, steht nur auf undredet mit mir," sagte Glossin.
»Ich mag nicht!" antwortete der Barbar barsch — „Ihrhabt all das Unheil angerichtet; Ihr wolltet nicht, daß Megden Knaben behielt; sie würde ihn zurückgebracht haben, nach-dem er Alles vergessen hatte."
„Ei, Hattcraick, Ihr überlaßt Euch Grübeleien."
„Wetter! wollt Ihr läugnen, daß die ganze verfluchte Ge-schichte zu Portauferry, wo Schiff und Mannschaft verlorenging, auf Euren Rath und zu Eurem Vortheil vor sich ging?"
„Aber die Güter — wie Ihr wißt" —
„Verflucht sei'n die Güter!" sagte der Schmuggler, „wirkönnten mehr bekommen haben; aber der Teufel! das Schiffund die herrlichen Bursche zu verlieren, und mein eignes Le-ben, eines feigen Schurken wegen, der immer seine eignenschlechten Streiche durch andrer Leute Hände ausrichten läßt!Redet mich nicht mehr an — ich bin gefährlich."
„Aber, Dirk — aber, Hattcraick, hört nur ein Paar Worte "
„Hagel! nein "
„Nur ein Wort."
„Tausend Donner! — nein!
„Steht wenigstens auf, starrköpfiges, holländisches Vieh!"sagte Glossin, der die Fassung verlor und Hattcraick mit demFuße stieß.
„Blitz und Donnerwetter!" sagte Hattcraick aufspringendund jenen anpackend; „Ihr wollt es also haben?"
Glossin leistete Widerstand und rang mit ihm, aber, weiler von der Wuth des Angriffs überrascht war, mit so wenigErfolg, daß er unter Hattcraick fiel, wobei er sich rückwärtsmit dem Nacken heftig auf die Eisenstange schlug. Beide fuh-ren fort auf Tod und Leben zu ringen. Das Gemach, welches