Druckschrift 
7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
Seite
205
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cs also, daß sein Gegner des Unglücklichen Kehle mit tödtli-chem Griffe gefaßt und nicht eher losgelassen hatte, als bisalles Leben entflohen war. Die Laterne, zermalmt und inStücke zerbrochen, lag neben dem Leichnam.

Mac-Morlan befand sich in der Stadt und kam sogleich,um den Leichnam zu untersuchen. »Wer brachte Glvssin hie-her?" fragte er Hatteraick.

Der Teufel!" antwortete der Schurke.

Und was machtet Ihr mit ihm?"

»Ich schickt' ihn vor mir zur Hölle," erwiederte das Unge-heuer.

Elender," sagte Mac-Morlan,Ihr habt einem Leben,welches ohne eine einzige gute That verfloß, durch den MordEures eignen unglücklichen Mitschuldigen die Krone aufgesetzt?"

Gute That!" rief der Gefangene;Donner! ich war stetsmeinen Schiffsherren treu berechnete die Ladung stets bisauf den letzten Pfennig. Hört! laßt mich Feder und Tintehaben, und ich will einen Bericht über das Ganze an unserHaus schreiben ; und laßt mich ein Paar Stunden allein, wolltIhr? und laßt dies Stück Aas wegnehmen, Donnerwetter!"

Mac-Morlan hielt es für's Beste, ihm seinen Willen zuthun; er ward mit Schreibmaterialien »ersehn und allein ge-lassen. Als man die Thür wieder öffnete, fand man, daßdieser entschlossene Schurke der Gerechtigkeit vorgegriffen hatte-Er hatte eine Schnur aus dem Bette genommen und an einenKnochen, den Ueberrest seines gestrigen Mittagessens, befestigt.Diesen hatte er in den Spalt zwischen Steinen der Mauereingeklemmt, so hoch er an derselben reichen konnte, wenn erauf der Sisenstange stand. Nachdem er die Schlinge bereitethatte, war er entschlossen genug, seinen Körper zu senken, alswollte er auf die Knie fallen, und in dieser Siellung zu