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7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
Seite
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Ein Bett war dickt zur Seite des Stabes niedergelegt, so daßsich der gefesselte Gefangne nach Gefallen niedcrlegen konnte, ob-wohl immer auf die angegebene Art an der Eisenstange befestigt.

Hatteraick hatte noch nicht lange in diesem Gefängniß ge-sessen, als Glosstn in dem nämlichen Hause anlangte. AusRücksicht auf seinen Stand und seine Bildung ward er nichtgefesselt, sondern in ein anständiges Gemach, unter AussichtMac-Guffog's, gebracht; der letztere war, seitdem der Pöbeldas Zuchthaus bei Portauferry zerstört hatte, hier als Unter-kerkermeister angestellt. Als Glossin in diesem Gemach einge-schloffen war und Einsamkeit und Muße hatte, um alle Ver-hältnisse, die ihm widrig oder günstig waren, zu berechnen, somußte er sich gestehn, daß er ein verzweifeltes Spiel spiele.

Das Gut ist verloren," sagte er,da hilft nichts; Pley-dell und Mac-Morlan werden meinen Anthcil auf eine un-bedeutende Kleinigkeit reduciren. Mein Charakter aberwenn ich Freiheit und Leben behalte, so will ich schon Geldgewinnen, um Alles gut zu machen. Vom Morde des Zöll-ners wußt' ich nichts, bis der Schurke die That verübt hatte,und wenn ich auch einigen Vortheil von dem Schleichhandelzog, so ist dies noch kein Hauptverbrechen. Aber die Entfüh-rung des Knaben, da werden sie mir härter auf den Leibrücken. Laß sehen. Dieser Bertram war damals ein Kind sein Zeugniß reicht nicht aus der andere Kerl ist einAusreißer, ein Zigeuner und ein Ehrloser Mcg Merrilies,möge sie verdammt sein- ist todt. Jene heillosen Wechsel!Hatteraick brachte sie wahrscheinlich mit, um mir zu drohenoder Geld von mir zu erpressen. Ich muß diesen Schurkenwo möglich sehen; ich muß ihn zur Standhaftigkeit ermahnen;muß ihn überreden, der Sache ein anderes Ansehn zu geben."

Indem sein Geist über Pläne künftigen Betrugs sann, um