186
Eurigen kommt, vergcßt Jhr sicher nicht, hier rin Häuschen zubauen; ich würde cs wirklich selber thun, wenn's nicht in bessernHänden wäre. — Freilich möcht' ich nicht selber drin wohnen,nach dem was sie sagte; aber wahrhaftig, die alte Elsbeth wollt'ich hineinsetzcn, die Todtengräberwittwe — ihres Gleichen istvertraut mit Gräbern und Geistern und solchen Geschichten."
Nach einem kurzen aber scharfen Ritte langten sie in Wood-bourne an. Die Nachricht von ihrem Unternehmen war bereitsweit und breit bekannt und alle Einwohner der Nachbarschaftempfingen sie auf dem freien Platze bei Woodbourne mit glück-wünschendem Zuruf. „Daß du mich noch lebendig siehst," sagteBertram zu Lucy, die ihm zuerst entgegen eilte, obwohl ihrJuliens Blicke noch zuvorkamen, „das verdankst du nur diesenguten Freunden."
Mit einem Erröthen, welches zugleich Vergnügen, Dank-barkeit und Verlegenheit ausdrückte, verbeugte sich Lucy gegenHazlcwood, Dinmont aber reichte sie unbefangen die Hand.Der ehrliche Pächter nahm sich im Uebermaaß seiner Freudegrößere Freiheit, als die dargcbotene Hand gewähren sollte,denn er drückte seinen Dank auf der Lady Lippen, war jedochsogleich über sein unzartes Benehmen selber betroffen. „Um'sHimmels willen, Lady, ich bitt'um Verzeihung," sagteer; „ichvergaß, daß Ihr keines von meinen Kinder» seid — der Capitainist aber so leutselig, man vergißt bei ihm, wer man ist."
Jetzt kam der alte Pleydell herbei. „Ei, wenn Sportelnwie diese gezahlt werden" — sagte er-
„Halt, halt, Mr. Pleydell," sagte Julie, „Sie haben IhreGebühren voraus — gedenken Sie der letzten Nacht."
„Nun, ich bekenne den Vorschuß," sagte der Advokat; „aberich werde doppelte Gebühren zu verlangen haben, von MißBertram und von Ihnen, wenn ich morgen das Verhör Dirk