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7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
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Die Weiber, die sich immer des Wunderbaren freuen, unddas zumal dann, wenn ein hübscher junger Mann Gegenstandder Erzählung ist, vermehrten das allgemeine Jubelgeschreidurch ihre gellenden Stimmen.Segen über ihn! er ist daswahre Ebenbild seines Vaters!"

Ach, daß seine arme Mutter, die aus Gram und Besorg-niß um ihn starb, nicht diesen Tag erlebt hat!" riefen einigeweibliche Stimmen.

Aber wir wollen ihm zu dem Scinigen Helsen," riefenandere;und che Gloffin das Gut Ellangowan behauptet,wollen wir ihn mit unfern Nägeln herauskratzen!"

Andere drängten sich um Dinmont, der nicht faul war,zu sagen, was er von seinem Freunde wußte, und auch stolzauf die Ehre war, zu seiner Entdeckung beigetragen zu haben.Da er mehrere der anwesenden vornehmer» Pächter kannte,so steigerte sein vielgeltendes Zeugniß die allgemeine Be-geisterung bedeutend. Kurz, es war einer von den Augen-blicken tiefer Rührung, wo der Frost des schottischen Volks wieeine Schneedecke hinwegschmilzt, daß dann die fluthenden BächeDamm und Teich durchbrechen.

Das plötzliche Jubclgeschrei unterbrach die Gebete des Geist-lichen; und Meg, die in einer krampfhaften Betäubung lag,wie sie der Endschaft vorauszugehen pflegt, fuhr plötzlich em-por:Hört ihr's nicht? hört ihr's nicht? er wirdanerkannt! er wird anerkannt! das mußt' ich erleben.Ich bin ein sündiges Weib; aber wenn mein Fluch das Un-heil brachte, so hat es mein Segen gehoben! Und ich möchtenun wohl gern noch mehr gesagt haben. Aber es kan» nichtsein. Halt" fuhr sie fort, ihr Haupt nach dem Lichtschim-mer richtend, welcher durch den schmalen Spalt brach, der alsFenster diente,ist er nicht do>;t? Geht aus dem Lichte, und