Druckschrift 
7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
Seite
180
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Schritt sein hier" (sie zeigte auf Hatteraick,) »wird baldein zweiter sein, und noch einige werden folgen."

Der Geistliche bemerkte jetzt, wie Schade cs sei, daß dieseAussage nicht gehörig ausgezeichnet und niedergeschricbcn wor-den wäre, und der Wundarzt hielt es für dringend nothwen-dig, endlich die Wunde zu untersuchen, statt die Frau durchFragen zu erschöpfen. Als sie sah, daß man Hatteraick ent-fernte, um das Gemach dem Wundarzt ungestört zu seinenOperationen zu überlassen, rief sie laut, indem sie sich zugleichselbst auf dem Lager emporrichtcte:Dirk Hatteraick, wagt Ihr,mit meinem Blut an Euren Händen, ein Wort von dem zuläugnen, was mein entfliehender Athem kund gab?" Erblickte sie mit dem Ausdrucke roher, boshafter Verstocktheit an,bewegte seine Lippe», sprach aber kein Wort.So lebt wohl!"sagte sie,und Gott vergeb' Euch, Eure Hand hat meineAussage besiegelt. Als ich unter den Menschen lebte, warich die wahnsinnige Zigeunerin, die gepeitscht, verbannt undgebrandmarkt wurde die von Thür zu Thür bettelte, undwie ein räudiger Hund von Dorf zu Dorf gejagt wurdewer würde da ihre Erzählung beachtet haben? aber jetztbin ich ein sterbendes Weib, und meine Worte werden nichtauf die Erde fallen, die bald mein Blut bedecken wird!"

Hier schwieg sie, und Alle verließen das Gemach, mit Aus-nahme des Wundarztes und einiger Weiber. Nach kurzerPrüfung schüttelte er den Kopf und überließ seine Stelle nebender Sterbenden dem Geistlichen.

Ein Wagen, welcher leer nach Kippeltringan zurückkehrte,war auf der Straße von einem Gerichtsbeamten angehaltenworden, damit man Hatteraick darin zum Gefängniß bringenkönnte. Als der Kutscher vernahm, was zu Derncleugh vor-ging, überließ er seine Pferde der Aufsicht eines müßigen