Druckschrift 
7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
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Zwölftes Kavitel.

-Meine Phantasie

Hat Niemand lieb, als Bertram nur allein;ES ist um mich geschehn; ach, todt ist Alles,

Wenn Bertrain fort ist.-

Ende gut, Alles gut.

Zu der Stunde, die er am vorigen Abend bezeichnet hatte,saß der unermüdliche Zurist bei einem guten Feuer und zweiWachskerzen, eine Sammetmütze auf dem Kopfe und in einenwarmen seidenen Schlafrock gehüllt, geschäftig seine Memorandahinsichtlich der Beweismittel und Andeutungen ordnend, welcheden Mord des Frank Kennedy betrafen- Ein Bote war auchsogleich an Mac-Morlan geschickt worden, um dessen Gegen-wart in Woodbourne, wichtiger Geschäfte wegen, so schnellals möglich gebeten ward. Dinmont, ermüdet von den Er-lebnissen des vorigen Abends, und die Einrichtung in Wood-bourne vorzüglicher als jene des Mac-Guffog findend, beeiltesich gar nicht aufzustehen. Die Ungeduld Bertram's würdediesen wohl früher in Bewegung gesetzt haben, aber OberstManncring hatte die Absicht blicken lassen, ihn an diesem Mor-gen auf seinem Zimmer zu besuchen, und er mochte es dahernicht verlassen. Vor dieser Zusammenkunft hatte er fich ge-kleidet, da ihn Barnes, auf Befehl seines Herrn, mit Wäscheu. s. w- versehen hatte, und nun wartete er mit Spannungauf den verheißenen Besuch seines Wirthes.