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7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
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Bald verkündigte ein leises Pochen den Obersten, mit wel-chem Bertram eine lange und befriedigende Unterhaltung hielt.Jeder verbarg jedoch dem Andern einen Umstand. Manne-ring vermochte sich nicht zu überwinden, von der astrologischenWeissagung zu reden; und Bertram schwieg, aus leicht begreif-lichen Gründen, von seiner Liebe zu Julie. In jeder andernHinsicht war das Gespräch auf beiden Seiten offen und ange-nehm, und hatte endlich, was den Obersten betraf, sogar et-was Herzliches. Bertram maß sein Betragen sorgfältig nachdem seines Wirthes, und nahm die dargebotene Freundlichkeitvielmehr mit Dankbarkeit und Vergnügen an, als daß er siemit Eifer gesucht hätte-

Miß Bertram befand sich im Gesellschaftszimmer, als Sim-son mit freudestrahlendem Gesicht hereinstolperte; dieser Um-stand war so ungewöhnlich bei ihm, daß Lucp anfangs glaubte,es habe ihm Jemand irgend eine Lüge aufgeheftet, die ihn insolches Entzücken versetze- Nachdem er eine Zeitlang dageses-sen hatte, und zwar mit rollenden Augen und offenem Munde,gleich dem an Merlin's großem Holzkopse, begann er endlich:

und was denken Sie von ihm, Miß Lucp?"

Von wem, Mr. Simson?" sagte die junge Dame.

Von Harr nein von dem, den Sie kennen?" fragte

der Dominie wieder.

Den ich kenne?" erwiederte Lucy, durchaus nicht begrei-fend, was er meinte.

Ja, von dem Fremden, der, wie Sie wissen, gestern Abendin der Postkutsche kam der nach dem jungen Hazlewood schoß

ha, ha, ho!" so sagte der Dominie, mit einem Lachen, daswie ein Gewiehcr klang.

Wirklich, Mr. Simson," sagte seine Schülerin,Sie habensich einen seltsamen Gegenstand zur Belustigung gewählt ich