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hatte, ihn zufällig zu verwunden. — Und nun, Sir, da ichall' Ihre Fragen beantwortet habe"-
„Nein, nein, noch nicht alle," sagte Pleydell, schlau win-kend; „cs sind noch einige Fragen übrig, die ich auf morgenverschieben will; denn es ist, denk' ich, Zeit, die Sitzung fürdiese Nacht, oder vielmehr für diesen Morgen, aufzuheden."
„Nun gut," sagte der junge Mann, „um die Phrase an-ders zu wenden: nachdem ich alle Fragen beantwortet habe,die Sie mir diese Nacht vorlegten, so werden Sie wohl dieGüte haben mir zu sagen, wer Sie sind, der sie meinen Ange-legenheiten so große Theilnahme beweisen, und wofür Sie michhalten, da meine Ankunft so große Bewegung verursacht hat?"
„Nun, Sir, was mich betrifft," antwortete der Rechts-gelehrte, „ich bin Paulus Pleydell, Advokat aus Edinburg;und was Sie betrifft, so ist es nicht leicht, mit Bestimmtheit zusagen, wer Sie gegenwärtig sind; aber binnen kurzem hoffe ichSie zu begrüßen mit dem Titel Henry Bertram, Esq., Stamm-halter einer der ältesten Familien Schottlands und Erbe der Be-sitzungEllangowan —Ja," fuhr er fori, die Augen schließend undfür sich sprechend, „wir müssen seinen Vater übergehen und ihn alsErben seines Großvaters Lewis betrachten — der war der einzigekluge Mann dieser Familie, von dem ich je gehört habe."
Alle waren jetzt aufgestanden, um sich nach ihren Zimmernzu begeben, als Oberst Mannering zu Bertram trat, welcher er-staunt über des Advokaten Worte da stand. „Ich freue michherzlich," sagte er, „über die Aussichten, die Ihnen das Schick-sal eröffnet hat. Ich war ein früher Freund Ihres Vaters,und befand mich gerade so unerwartet im Hause Ellangowan, wieSie jetzt in dem meinigen, in derselbe» Nacht, wo Sie geboren wur-den. Es war mir davon nichts bekannt, als — aber ich hoffe, alleUnfreundlichkeit wird zwischen uns vergessen sein- Glauben Sie,