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7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
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leben im Privatkampse vernichtet zu baben, befreit zu sehn, mitden frühern Empfindungen des Mißfallens und VorurtheilS,welche in seinem stolzen Gemöthe beim Anblicke des Gegenstandeswieder erwachten, gegen den er sie genährt hatte; Simson, seinebebenden Glieder unterstützend, indem er sich an der Stuhllehnehielt, heftete seine Augen auf Bertram mit einem starren Aus-druck nervöser Anspannung, die sein ganzes Gcstcht verzerrte;Dinmont, in sein weites langhaariges Unterkleid gewickelt, undeinem großen, aufrecht auf den Hinterbeinen stehenden Bär glei-chend, starrte die ganze Umgebung mit großen runden Augen an,welche sein Staunen kund thaten.

Der RechtSgclehrte allein war in seinem Elemente, schlau,gewandt und thätig; schnell berechnete er die Aussicht einesglänzenden Erfolgs in einem seltsamen, wichtigen und gcheim-nißvollen Proceffe, und kein junger Monarch, von Hoffnungendurchglüht und an der Spitze einer stattlichen Armee, konntegrößere Freude empfinden, wenn er seinen ersten Feldzug un-ternahm. Er zeigte sich äußerst geschäftig und energisch undübernahm allein die Entwickelung der ganzen Sache.

Wohlan, meine Herren, setzen Sie sich; dies gehört Alles inmein Revier: ich muß Alles für Sie in Ordnung bringen. SetzenSie sich, lieber Oberst, und lassen Sie mich machen; setzen Sie sich,Mr. Brown, aut guocungue alio nomine voesris Döminie,nehmen Sie Platz; und hier ist ein Stuhl, wackrer Liddcsdaler."

Ich weiß nicht, Mr. Pleydell," sagte Dinmont, auf seinabgeschabtes Kleid blickend, so wie auf das stattliche Geräthim Zimmer,vielleicht hält' ich besser gethan, sonst wohin zugehn, bis Ihr mit Euren Geschichten fertig seid ich binnicht so ganz geeignet"

Der Oberst, der jetzt Dandie wieder erkannte, ging sogleichzu ihm hin und hieß ihn herzlich willkommen; er versicherte,