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hoffe — daß vielleicht heute Nacht noch Gesellschaft hier seinwird; bleibt mit den Leuten auf und schließt das obere Hof-thor nicht eher, bis ich es verlange."
„Gott, Vater," sagte Julie, „wen könnt Ihr heute nocherwarten?"
„Ei, einige Personen, die mir fremd sind und etwa überein Geschäft mit mir reden wollen," antwortete ihr Vater,nicht ohne Verlegenheit, denn eine getäuschte Erwartung, dieihn in ein lächerliches Licht setzen konnte, würde ihm sehr un-lieb gewesen sein; „es ist ganz ungewiß."
„Nun, wir werden ihnen die Störung unserer Gesellschaftnicht verzeihen," sagte Julie, „außer wenn sie so gute Launeund so offene Herzen mitbringen, wie mein Freund und Be-wunderer (als solcher erklärte er sich selbst,) Mr. Plepdell."
„O, Miß Julie," sagte Pleydell, ihr äußerst höflich denArm bietend, um sie in's Speisezimmer zu führen, „es gabeineZeit — als ich von Utrecht zurückkchrte, im Jahr 17S8" —
„Bitte, sprechen Sie nicht davon," antwortete die jungeDame — „wir lieben Sie weit mehr so, wie Sie sind —Utrecht, um Gottes willen! zum Glück scheint es mir, daßsie all' die folgenden Jahre dazu angewendet haben, um dieFolgen Ihrer holländischen Bildung vollständig los zuwerden."
„O, verzeihen Sie, Miß Mannering," sagte der Advo-kat; „die Holländer sind hinsichtlich der Höflichkeit weit ge-bildetere Leute, als ihre flüchtigen Nachbarn zugeben wollen.Sie sind in ihren Artigkeiten pünktlich wie eine Uhr."
„Das würde mich langweilen," sagte Julie.
„Unerschütterlich in ihrer guten Laune."
„Immer schlimmer," sagte die junge Dame.