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7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
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nach ihrem eigenen Gutdünken zu machen. Und haben Siemir nun noch ein Mehreres zu sagen, oder werden wir zuden Damen gehen?"

»Mein Gemüth ist ungewöhnlich aufgeregt," antworteteder Oberst, »und aber ich habe wirklich weiter nichts zusagen ich werde nur die Minuten zählen, bis der Wagenkommt; aber ich darf von Ihnen nicht verlangen, daß Siemeine Unruhe theilen"

Nun, vielleicht nicht aber Gewohnheit thut Alles," sagteder erfahrenere Rechtsgelchrte,ich bin allerdings sehr ge-spannt, aber ich hoffe doch die Zwischenzeit überleben zu können,wenn uns die Damen ein wenig mit Musik unterhalten wollen."

Auch die wilden Enten werden dabei gute Dienste thun?"bemerkte Mannering.

Gewiß, Oberst; eines Juristen Unruhe wegen der Entschei-dung einer besonders wichtigen Sache, hat noch selten seinen Schlafoderseine Verdauung gestört. Und trotzdem werde ich doch sehrbegierig auf das Raffeln des zurückkehrenden Wagens warten."

So sagend stand er auf und ging wieder nach dem an-stoßenden Zimmer, wo Miß Mannering auf seine Bitte ihrenPlatz am Klavier nahm. Lucp Bertram, die ihre heimathli-chen Melodien sehr anmuthvoll sang, ward von ihrer Freun-din aus dem Instrument begleitet, und Julie trug sodanneinige von Scarlatti'S Sonaten glänzend vor. Der alte Ad-vokat, der ein wenig auf dem Violonccll kratzte und Mitglieddes Concerts der Gentlemcn in Edinburg war, war so zu-frieden mit dieser Adendunterhaltung, daß er vielleicht garnicht mehr an die wilden Enten dachte, als Barnes der Ge-sellschaft berichtete, daß die Abcndtafel bereit sei.

Sagt Mrs. Allan, sie möge noch etwas in Bereitschafthalten," sagte der Oberstich erwarte das heißt, ich