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7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
Seite
103
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freundliche Führer, indem er ein sehr enges und schmutzigesGäßchen betrat, welches von der Hauptstraße führte.

Niemand versuchte eine Verfolgung. Die Aufmerksamkeitder Schmuggler war auf andere und sehr unangenehme Weisedurch das plötzliche Erscheinen Mac-Morlan's und der Reiter-abtheilung in Anspruch genommen. Die laute männlicheStimmedes Beamten verkündete laut die Aufruhrakte und ermahnteAlle gesetzwidrig Versammelten, sich zu zerstreuen." Gewißhatte die Ankunft der Reiter genügt, um den Angriff derSchmuggler zu hindern, hätte Mac-Morlan nicht unterwegseine falsche Nachricht erhalten, welche ihn zu dem Glaubenführte, die Schleichhändler wollten in der Bucht bei Ellango-wan landen. Fast zwei Stunden waren in Folge dieses fal-schen Berichtes verloren gegangen, welchen man ohne Lieb-losigkeit wohl auch Glossin zuschreiben kann, dem so viel andem guten Erfolg des kühnen Angriffs dieser Nacht liegenmußte. So legte er dies Hindcrniß Mac-Morlan in den Weg,nachdem er erfuhr, die Reitcrabtheilung habe Hazlewood ver-lassen , eine Nachricht, welche ein so ängstlich besorgtes Ohr,wie das seine, bald erreichen mußte.

Unterdessen folgte Bertram seinem Führer, und Dinmont bliebdesgleichen bei ihnen. Das Geschrei des Pöbels, das Pferde-getrappel, und die Pistolenschüsse hörten sie in der Ferneimmer schwächer; am Ende des engen Gäßchens fanden sie einePostchaise mit vier Pferden.Seid Ihr hier, in Gottes Na-men ?" sagte der Führer zu dem Postknccht bei den vordern Pferden-

Ei, freilich bin ich's," antwortete Jock Jabos,und ichwollte, ich wäre lieber sonstwo."

So öffnet den Wagen Ihr, Gentlemen, steigt ein Ihrwerdet bald in Sicherheit sein und" (,u Bertram)erin-nert Euch des Versprechens, welches Ihr der Zigeunerin gabt!"