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7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
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Jene Klänge, die wir dem Leser zuletzt schilderten, hattenihren Ursprung vor der Fronte des Hauses und wurden vonBertram nur unvollkommen gehört, weil sein Zimmer, wiewir bereits bemerkten, von dem hintern Theile des Gebäudesnach der See schaute. Jndeß vernahm er ein Treiben undLärmen im Hause, welches nicht der starren Einsamkeit einesGefangenhauses um die Stunde der Mitternacht angemessenschien, und da zugleich in dieser späten stillen Stunde ein Bootbewaffneter Leute angekommen war, so ließ sich nur vermuthen,daß etwas Außerordentliches Vorgehen solle. In diesem Glau-ben schüttelte er Dinmont bei der SchüllerHeda! ja! Ach, AUie, 's ist noch nicht Aufstehens Zeit," ächzte derschlafende Mann aus dem Gebirge. Heftiger geschüttelt in-deß, raffte er sich empor, schüttelte den Kopf und fragte,Im Namen Gottes, was gibt's?"

Das kann ich Euch nicht sagen," erwiederte Bertram;aber entweder ist Feuer im Hause, oder es geht sonst etwasAußerordentliches vor. Riecht ihr nicht vielleicht etwas vonFeuer? Hört Ihr den heftigen Lärm nicht, das Zuschlägenvon Thüren im Hause, und die rauhen Stimmen, das Ge-murmel und ferne Geschrei von draußen? Auf mein Wort,ich glaube, es geht etwas ganz Außerordentliches vor Stehtauf, um des Himmels Willen, und laßt uns auf unsererHut sein."

Bei dem Gedanken an Gefahr erhob sich Dinmont so furcht-los und unerschrocken, wie etwa einer seiner Vorfahren gethanhaben mochte, wenn das Sturmfeuer angezündet war.ZumHenker, Capitain, das ist ein närrischer Ort! Am Tage wol-len sie Euch nicht 'raus lassen, und bei Nacht wollen sie Euchnicht schlafen lassen. Teufel, das brächte mich in vierzehn Ta-gen um- Aber, Gott steh' uns bei, was für ein Gepolter ma-chen sie jetzt! Zum Henker, ich wollte, wir hätten Licht-