Verthcidigung seines Hauses hierher gelegt worden, weil dieSchmuggler mit einem Ueberfall drohen."
Charles Hazlewovd suchte sogleich seinen Vater auf, undnachdem er ihn begrüßt hatte, verlangte er zu wissen, weßhalber die Militärbedeckung für nöthig gehalten habe. Sir Robertgab seinem Sohne zur Antwort, daß nach den Berichten, Zei-tungen und Andeutungen, die ihm mitgetheilt und vorgelegtworden seien, für ihn aller Grund zu dem Glauben und derUeberzeugung vorhanden wäre, daß in dieser Nacht gegen Hazle-wood ein gewaltsamer Angriff versucht und ausgeführt werdenwerde von einer Bande Schmuggler, Zigeuner und andererLandstreicher.
„Und was, theurer Vater," sagte der Sohn, „sollte dieWuth solcher Leute gegen uns gerade mehr als gegen jedesandere Haus im Lande lenken?"
„Vielmehr sollt' ich denken, vermuthen und der Meinungsein, mein Lieber," antwortete Sir Robert, „mit aller Achtungvor Eurer Weisheit und Erfahrung, daß bei solchen Gelegen-heiten und Zeiten sich die Rache solcher Personen gegen dieWichtigsten und durch Rang, Geburt, Talente und StellungAusgezeichnetsten richtet und lenkt, welche gegen jener Menschenungesetzliche, üble und verbrecherische Handlungen und Thatenaufgetreten sind und diesclbigen gehindert oder vereitelt haben."
Der junge Hazlewood, der seines Vaters Schwäche kannte,sagte, seine Ueberraschung habe nicht den Grund, welchen SirRobert anzunehmen scheine; aber er wundere sich nur, daßjene Menschen daran denken sollten, ein Schloß anjugreifen, wosich so zahlreiche Dienerschaft befände, und wo die durch Lärm-zeichen herbeigerufenen Hintersassen einen starken Beistand ge-währen könnten; er setzte noch hinzu, man werde es seinemVater wahrscheinlich sehr verargen, daß er die Soldaten von