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7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
Seite
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ter Mann sein aber es ist Einer über uns Alle. Thut,wie ich Euch heiße; sendet die Soldaten nach Portanferrp zu-rück. Dem Schloß Hazlewood droht so wenig ein Unheil, alsdem ärmsten Hause im Lande." Mit diesen Worten verschwandsie so schnell wie gewöhnlich.

Stets machte das Aeußere dieses Weibes und die Mischungvon Wahnsinn und Begeisterung in ihrem Benehmen den stärk-sten Eindruck auf diejenigen, die sie anredete. Ihre Worte,obwohl wild, waren zu schlicht und verständlich für wirklicheTollheit, und dann gleichwohl auch zu heftig und übertriebenfür besonnene, nüchterne Miltheilung. Sie schien unter demEinflüsse einer Einbildungskraft zu handeln, die eher zu starkaufgeregt als zerrüttet war; und es ist wunderbar, wie leb-haft dieser Unterschied in solchen Fällen das Gemüth des Zu-hörers ergreift. Daher rührte auch die Aufmerksamkeit, wo-mit ihre seltsamen und geheimnißvollen Winke gewöhnlichgehört und befolgt wurden. Zum wenigsten ist gewiß, daßihr plötzliches Erscheinen und ihr gebieterischer Ton auf denjungen Hazlewood einen starken Eindruck machte. Schnell ritter nach Hazlewood hin. Es war bereits, noch ehe er dasHaus erreichte, dunkel geworden und bei seiner Ankunft saher eine Bestätigung dessen, was die Sibylle angedeutet hatte.

Dreißig Dragonerpferde standen unter einem Schuppen mitzusammengebundenen Zäumen. Drei oder vier Soldaten stan-den als Wache dabei, während sie vor dem Hause mit ihrenlangen Säbeln und schwerfälligen Stiefeln auf und niedergingen. Hazlewood fragte einen Ofstcicr, woher die Soldatengekommen?

Von Portauferrp."

Und blieb keine Wache dort zurück?"

«Nein, sie sind auf Befehl Sir Robert Hazlewoods zur