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starken Neigung, hinabzureiten, nur um zu fragen, wie sich dieDamen befänden und ob er ihnen während Oberst Mannering'sAbwesenheit irgend einen Dienst leisten könne. Bei der zwei-ten Gelegenheit fühlte er indeß die Versuchung so stark, daßer beschloß, sich derselben nicht ein drittes Mal auszusetzen;und indem er sich begnügte, Hoffnungen gen Woodbourne zusenden und Erkundigungen über dasselbe einzuziehen, beschloßer, einer fern wohnenden Familie einen lang versprochenenBesuch zu machen, und zu rechter Zeit zurückzukehren, um ei-ner der ersten Besucher Mannering's sein zu können, die die-sem zu seiner glücklichen Rückkunft von der fernen und gefähr-lichen Reise nach Edinburg gratuliren würden- Er stattetedaher seinen Besuch ab, und da er alles so eingerichtet hatte,daß er wenige Stunden nach des Obersten Ankunft von dersel-ben benachrichtigt sein konnte, entschloß er sich endlich, von sei-nen Freunden, bei denen er die Zwischenzeit zugebracht hatte,Abschied zu nehmen, in der Absicht, zum Mittagessen in Wood-bourne zu sein, wo er sich immer so heimisch befand; und dies(denn er dachte an die Sache mit weit mehr Wichtigkeit, alsnvthwendig war,) dies mußte, wie er sich schmeichelte, seine Le-bensart als sehr einfach, natürlich und gefällig erscheinen lassen.
Das Schicksal aber, worüber die Liebenden so viele Klagenhören lassen, war Charles Hazlewood in diesem Falle ungünstig.Der Beschlag seines Pferdes mußte geschärft werden, dies ver-langte das frostige Wetter ausdrücklich. Die Dame vom Hause,wo er zu Besuch war, blieb gern sehr lang in ihrem Zimmer,so daß es spät zum Frühstücken kam. Deßgleichen bestand seinFreund darauf, ihm die Jungen zu zeigen, die sein LieblingS-wachtclhund diesen Morgen geworfen hatte. Die Farben hat-ten einige Zweifel, wer der Vater sei, rege gemacht; und dieseFrage über rechtmäßige Abstammung war von Wichtigkeit, so