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7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
Seite
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beiden unbestimmt in der Mitte, ohne genau zu wissen, wennsie sich selber täuschen, oder wenn sie andre betrügen Wohlan,was ich zu thun habe, ist wenigstens einfach; und wenn meineBemühungen furchtlos sind, so soll nicht zu großes Vertrauenauf meine eigene Weisheit daran schuld sein."

Mit diesem Entschluß klingelte er, und ließ Barnes nachseinem Studierzimmer kommen. Er ertheilte ihm hier Befehle,mit deren Erfolg der Leser später bekannt gemacht werden soll.Wir muffen jetzt ein andres Abenteuer berichten, welches gleich-falls in die Geschichte dieses merkwürdigen Tages verwebt ist.

Charles Hazlewood hatte während des Obersten Abwesen-heit in Woodbourne keinen Besuch zu machen gewagt. Manne-ring's ganzes Benehmen hatte ihm allerdings die Meinungeingeflößt, daß diesem dergleichen Besuche unangenehm seinwürden; und die Ueberlegenheit, die der glückliche Krieger undgebildete Mann über des jungen MannesBetragen erlangt hatte,war so groß, daß es letzterer in keiner Hinsicht gewagt habenwürde, jenen zu beleidigen. In des Oberst Mannering's Be-tragen sah er, oder glaubte er eine Billigung seiner Neigung zuMiß Bertram zu sehen. Aber noch deutlicher sah er dann auchdas Unschickliche eines jeden Versuchs zu einem geheimen, ver-trauten Vcrständniß ein, welches seine Eltern schwerlich gebilligthaben würden, und er achtete diese Schranke zwischen ihm undihr sowohl um Mannering's willen selbst, als auch weil der-selbe der edle und eifrige Beschützer Miß Bertram's war.Nein,"sagte er zu sich selbst,ich will Lucy'S gegenwärtiges Asyl nichtgefährden, so lange ick, ihr keine eigne Heimath bieten kann."

Mit diesem männlichen Entschlüsse, dem er treu blieb, ob-wohl sein Pferd, aus Gewohnheit, den Kopf immer nach demWege gen Woodbourne wandte und obwohl er selbst täglichzweimal nahe vorüber ritt, widerstand Charles Hazlewood einer