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7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
Seite
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Das Licht, welches man oft um den Thurm bemerkte, wennihn jene gesetzlosen Charaktere, die ihn häufig besuchten, zueinem Rendezvous benutzten, ward unter Autorität jenerHerengeschichten auf eine Weise erklärt, die eben so paffendfür die geheimen Besucher, als befriedigend für das Publi-kum war.

Man muß gestehen, daß unser Freund Simson, obwohl eintiefer Gelehrter und Naturkundiger, es doch nicht so weit inder Philosophie gebracht hatte, um an Hexerei oder Gespen-stern zu zweifeln- Geboren zu einer Zeit, wo ein Zweifelan dem Vorhandensein der Heren schon für eine Billigungihrer höllischen Künste angesehn wurde, war dem guten Sim-son der Glaube an solche Märchen geradezu als ein Artikelseines religiösen Glaubens eingeprägt worden, und es wärevielleicht mit gleicher Schwierigkeit verbunden gewesen, ihnzum Zweifel an dem einen, wie an dem andern zu verleiten.Mit solchen Gefühlen und an einem trüben, nebligen Tage,der sich bereits zu neigen begann, ging Simson am Dern-eleughthurme nicht ohne Empfindungen heimlichen Schaudersvorüber.

Wie groß war dann sein Staunen, als, wie er an derThür vorüberging, derselben Thür, die der Sage nach ei-ner der frühern Lairds von Ellangowan hatte anlcgcn lassen,um verwegene Fremde von den Gefahren des umheimlichenGewölbes abzuhaltcn, derselben Thür, von welcher manglaubte, sie sei stets geschloffen, und deren Schlüssel stets imPfarrhause niedergclegt sein sollte, als sich diese nämlicheThür plötzlich öffnete und Meg Merrilies' Gestalt, die wohl-bekannte, wiewohl seit vielen Jahren nicht gesehene, mit einem-mal vor den Augen des erstarrten Dominie stand! Sie standunmittelbar vor ihm im Pfade, den sie ihm so durchaus ver-