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7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
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einen ganzen Monat lang außer Athcm gewesen sein. DasResultat jener Gedanken war der Entschluß, den Schauplatzdes Trauerspiels an der Warrochspitze zu besuchen, wo er seitJahren nicht gewesen war das heißt, seit sich das verhäng-nißvolle Ereigniß zugetragen hatte- Der Weg war lang,denn die Warrochspitze lag am entferntesten Ende des Gebie-tes von Ellangowan, welches selbst zwischen jenem Punkte undWoodbourne gelegen war. Ueberdieß verlief sich der gelehrteMann mehr als einmal und kam zu Bächen, welche das Schnee-wasser zu reißenden Bergströmcn angeschwellt hatte, deren sichder wackere Simson nur als kleiner rieselnder Bächlein ausder Zeit des Sommers erinnerte.

Endlich erreichte er indeß die Waldung, die er zum Zielseiner Ercursion erwählt hatte, und durchstrich sie mit Sorg-falt, indem er sein verwirrtes Gemüth mit unnützen Anstren-gungen, sich jedes Umstandes der Katastrophe zu erinnern,betäubte. Man wird leicht einsehn, daß der Einfluß der Oert-lichkeit und der damit verbundenen Gedapken nicht im Standewar, andere Folgerungen zu erwecken, als jene, welche unterdem Drange der Ereignisse selbst entstanden waren-Mitmanchem schweren Seufzer und manchem Ach" trat der armeDominie daher den Rückweg seiner Pilgerschaft an und wan-delte nach Woodbourne hin. Dabei plagte sich zuweilen seinangegriffener Geist mit einer Frage, die ihm durch einen un-gewöhnlich starken Hunger aufgedrängt wurde, nämlich, ob erdiesen Morgen gefrühstückt habe, oder nicht? In diesemwunderlichen Gemüthszustande, wo er bald an den Verlust desKindes dachte, bald wieder unwillkürlich genöthigt war, überBraten, Brod und Butter nachzusinnen, während dieses Zu-standes geschah es, daß ihn sein Weg, welcher verschieden vonjenem war, den er am Morgen genommen, bei dem kleinen