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von seiner Geistesabwesenheit hätte, und daher erwartete sieihn gewöhnlich bei seiner Rückkehr, um ihn an die irdischenBedürfnisse zu erinnern. Selten versäumte er jedoch zweiMahlzeiten hintereinander, wie es diesmal der Fall war. Wirmüssen den Grund dieses ungewöhnlichen Umstandes erklären.
Die Unterredung zwischen Mr. Pleydell und Mr. Manne-ring, betreffend den Verlust Henry Bertrams, hatte all' diequälenden Empfindungen wieder erweckt, welche das Ereignißin Simsons Gemüth einst veranlaßte. Das zärtliche Herzdes armen Mannes hatte ihm stets vorgeworfen, daß seineNachlässigkeit, indem er das Kind der Obhut Frank Kennedy'süberließ, die nächste Ursache zur Ermordung des einen undzum Verluste des andern, so wie zum Tode der Mrs. Ber-tram und zum Ruin der Familie seines Wohlthäters gewesensei. Es war dies ein Gegenstand, den er nie im Gesprächeberührte, (wenn seine Weise zu reden überhaupt jemals Ge-spräch heißen konnte,) woran er aber sehr oft im Stillen dachte.Jene Hoffnung, welche in Mrs. Bertram's letztem Willen sosehr bestätigt und bestärkt wurde, hatte in Simsons Busenein ähnliches Gefühl erweckt, welches durch die Verachtung,womit Pleydell darüber sprach, zu einer Art krankhafter Aengst-lichkeit aufgereizt ward. — Gewiß, dachte Simson im Stillen,ist er ein gelehrter Mann und in wichtigen Gegenständen desRechts wohl erfahren; aber eben so besitzt er auch eine humo-ristische Leichtfertigkeit, während er im Gespräch nicht ernst ge-nug ist; und warum sollte er nun so entscheidend über dieHoffnung absprechcn können, welche die würdige MargareteBertram von Singlestde ausgedrückt hat? —
Alles dies, sag' ich, dachte Simson im Stillen; denn hätteer das Ganze nur zur Hälfte auSsprechcn sollen, so würde erin Folge einer so ungewöhnlichen fortgesetzten Anstrengung