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7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
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Für Sie war sie freilich fruchtlos, meine Theure," sagteder Oberst,und das beklag' ich am meisten; ich meinerseitshabe aber einige schätzenswerthe Bekanntschaften gemacht undmeine Zeit in Edinburg so angenehm verlebt, daß in dieserHinsicht gar nichts zu bedauern ist. Selbst unser FreundSimson ist als ein ganz andrer Mann zurückgckehrt, weil erseinen Witz im Streite mit den tüchtigsten Geistern der nor-dischen Hauptstadt geschärft hat."

Allerdings," sagte Simson sehr selbstgefällig,ich kämpfteund ward nicht überwunden, wiewohl mein Gegner äußersterfahren in seiner Kunst war."

Wahrscheinlich," sagte Miß Mannering,war der Streitetwas ermüdend, Mr- Simson?"

Sehr ermüdend, Lady wiewohl ich meine Lenden gür-tete und gegen ihn stritt."

Ich kann das bezeugen," sagte der Oberst;ich sah nieeinen besser durchgefochtencn Kampf. Der Feind glich derMahrattareiterei, er griff auf allen Seiten an und die Artilleriekonnte wenig gegen ihn ausrichten; aber trotzdem blieb Mr.Simson bei seinem Geschütze und feuerte wacker, bald auf denFeind, bald auf den Staub, den jener erregt hatte. Aber wirdürfen über unfern Schlachten nicht die Nacht einbrechen las-sen; morgen werden wir alles beim Frühstück haben."

Am nächsten Morgen erschien jedoch Simson nicht beimFrühstück. Er war, wie ein Diener sagte, schon sehr frühausgegangen. Man war so gewohnt an ihm, daß er seineMahlzeiten vergaß, daß seine Abwesenheit die Familie nichtbeunruhigte. Die Haushälterin, eine ehrbare Presbyteriancrinaus der guten alten Zeit, welche die größte Achtung vorSimsonS geistlichem Stande hegte, nahm cs bei solchen Ge-legenheiten auf sich, dafür zu sorgen, daß er keinen Schaden