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„Nun wirklich, mein Mittagmahl war nicht so trefflich, Mr.Dinmont, daß cs mir das Abendessen hätte verleiden können."
„Das will ich wohl glauben," sagte Dinmont; — „abernun, mein Schatz, da Ihr uns den Branntwein gebracht habtund das heiße Wasser und den Zucker, ünd da alles in Ord-nung iss, so könnt Ihr die Thür suchen, denn seht, wir habenjetzt mit einander allein zu reden." Dem zu Folge zog sichdas Märchen zurück, und schloß die Thür des Gemachs, vorwelche sie von außen einen großen Riegel vorsichtig schob.
Sobald sie gegangen war, untersuchte Dinmont Alles ge-nau, sah durch das Schlüsselloch, und nachdem er sich über-zeugt hatte, daß kein Lauscher vorhanden war, kam er zumTische zurück; er ordnete Alles auf's Beste, schürte das Feuerund begann sodann seine Erzählung in einem leisen, ernstenund wichtigen Tone, der ihm sonst nicht gewöhnlich war.
„Seht, Capitain, ich war vor ein Paar Tagen in Edin-burg, wohnte da dem Begräbniß einer Verwandten bei, diewir verloren hatten, und hätte auch eigentlich etwas für mei-nen Ritt haben sollen; aber daraus wurde ganz und gar nichts,und wer kann da helfen? Ich hatte auch noch einen kleinenRechtshandel außerdem, aber das gehört weiter nicht zu unse-rer Sache. Kurz ich hatte meine Sachen in Ordnung gebrachtund kam beim; am Morgen ging ich dann hinaus, um zu sehen,wie's um die Heerden stände, und ich wollte zugleich auch nachder Höhe gehen, wo Jock von Dawston und ich den Gränz-streit haben. — Als ich nun hinauskam, sah ich einen Mann,von dem ich wußte, daß er nicht zu unsern Heerden gehörte,und es fällt immer auf, wenn man da einen andern trifft.Wie ick, zu ihm kam, sah ich, daß es Gabriel, der Fuchsjäger,war. Ein wenig erstaunt redete ich ihn nun an: Was thutIhr hier, ohne Eure Hunde, Mann? Sucht Ihr den Fuchs