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stellte Weißzeug zu ordnen (ach, wie verschieden von jenem derAilie Dinmont!) und indem sie, nachdem ihr Werk vollbrachtwar, vor sich hinmurmclte, schien sie, in Folge einer einge-wurzelten Übeln Laune, selbst dasjenige ungern zu geben, wo-für sie bezahlt werden sollte. Endlich schied sie jedoch undmurmelte dabei noch zwischen den Zähnen, „daß sie lieber mitallem Andern zu thun haben wolle, als mit so einem Herrn,der so eigensinnig in seinen Launen sei."
Nachdem sie hinweggegangen war, hatte Bertram nur nochdie Wahl, entweder sich in seinem kleinen Zimmer durch Um-hergehen Bewegung zu machen, oder auf die See zu schauen, soviel er nämlich davon überhaupt durch die engen Oeffnungen seinesFensters sehen konnte, welches durch den Schmutz und die dichtenEisenstäbe verfinstert war; oder er konnte auch die Proben desrohen Witzes lesen, welche Verzweiflung auf die halbgeweißtenWände gekritzelt hatte. Diese Worte waren so untröstlich, als dieAussicht in'S Freie; das dumpfe Rauschen der Fluth, welche jetztzurücktrat, unddas gelegentliche Knarren einer auf- oder zugehen-den Thür, wobei man zugleich die raffelnden Ketten und Riegelvernahm, dies Alles vereinte sich zu einem düsternmonotonen Ge-räusch- Zuwellen war auch die rauhe Stimme des Kerkermeisterszu vernehmen, oder das noch grellere Organ seiner Ehegenossin,welche stets nur unzufrieden, zornig oder ärgerlich klang. Dannantwortete auch wohl der große Kettenhund im Hose mit wüthen-dem Gebell auf die Neckereien der müßigen Gefangenen, die sichein Vergnügen draus machten, ihn zu reizen.
Endlich wurde diese langweilige Einsamkeit durch das Ein-treten einer schmutzigen Magd unterbrochen, welche Anstalten zumMittagessen traf, indem sie ein -albschmutziges Tuch auf einenganz schmutzigen Tisch breitete. Messer und Gabel, die durch zuvieles Reinigen nicht abgenutzt waren, lagen zur Seite eines zer-