Druckschrift 
7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
Seite
50
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nun braucht er aber reines Stroh und wird ein wenig Brannt-wein obendrein wollen. Sonach Hab' ich gar nicht viel davon."

Gut, Freund, fahrt fort."

Was Essen und Trinken betrifft, da sollt Ihr vom Besten ha-ben und ich nehme nie mehr als zwanzig Procent über den Wirths-hauspreis, wenn ich einem Gentleman gefällig bin und das istwenig genug, für das Hin- und Herschicken, wobei das Mädchendie Schuh zerreißt. Und wenn Ihr Lust habt, so will ich mich Abendsrecht gern selber ein Bischen zu Euch setzen und Euch bei einerFlasche helfen. Ich habe manches Glas mit Glosssn getrunken,obwohl der jetzt Friedensrichter ist. Und dann werdet Ihr auchin diesen kalten NächtenFeuer wollen, oder Ihr werdet Licht brau-chen, und das ist ein kostspieliger Gegenstand, denn cs ist gegen dieVorschrift Und nun Hab' ich Euch die Hauptgegenstände genannt,und es wird außerdem nicht viel mehr sein, obwohl noch einige be-sondere Nebensachen Vorkommen können."

Gut, Freund, ich rechne auf Eure Gewissenhaftigkeit, wennso etwas Vorkommen sollte ich muß mich aus Euch verlassen."

Nein, nein, Sir," antwortete der vorsichtige Kerkermeister,so dürft Ihr mir nicht reden ich zwinge Euch zu gar nichts; gefällt Euch der Preis nicht, so braucht Ihr die Sache nichtzu nehmen ich zwinge Niemand; ich wollt' Euch nur erklären,was anständig ist; wollt Ihr aber lieber auf dem gewöhnlichenFuße des Hauses leben, so ist mir's gleich; ich will mich nur vorUnannehmlichkeit sichern, das ist Alles."

Nun, mein Freund, ich habe, wie Ihr wohl von selber er-rathet, keine Lust, mit Euch über Eure Bedingungen zu streiten,"antwortete Bertram.Komm, zeigt mir mein Gemach, ich möchtegern allein sein."

Nun, so kommt nur mit, Capitain," sagte der Mensch miteiner Gesichtsverzerrung, welche ein Lächeln bedeuten sollte;und