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7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
Seite
49
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des beraubt und zum Gefängniß geschickt werden, ohne einenHeller, um Eure Gebühren, zu zahlen; als Beweismittel hät-ten fie ldic andern Sachen zurückbehalten können. Aber warum,zum Henker, fragtet Ihr nicht nach den Guineen? und dochwinkte und nickte ich die ganze Zeit, aber der Teufelskerl wolltenicht ein einzig Mal nach mir Hinsehen!"

Nun, Freund," erwiederte Bertram,wenn ich Anspruchmachen kann, daß mir das Geld ausgeliefert werde, so willich es fordern; und es ist bedeutend mehr, als Ihr nur im-mer verlangen könnt."

Ich weiß davon ganz und gar nichts," sagte Mac-Guffog;aber Ihr könnt lange genug hier sitzen. Und das Creditge-ben bei den Gebühren kommt doch sehr in Betracht. Jndeß,ich will es bei Euch einmal darauf ankommen lassen, wie-wohl meine Frau meint, ich komme durch meine Gutmüthig-keit zu kurz; wenn Ihr mir für meine Gebühren auf das Geldeine Anweisung geben wollt ich denke, Glossin wird mir'sschon verschaffen ja, ja, er wird mir gern durchhelfen, undnachbarlich handeln "

Gut, Freund," erwiederte Bertram,wenn ich nicht inein Paar Tagen anderweit versehn bin, sollt Ihr eine solcheAnweisung haben."

Nun gut, dann sollt Ihr Euch wie ein Prinz befinden," sagteMac-Guffog.Aber merkt wohl auf, Freund, damit wir hinter-drein keine Streitigkeit haben, ich will Euch die Gebühren sagen,die ich jederzeit von Eures Gleichen zu verlangen habe: drei-ßig Schilling die Woche für Wohnung und eine Guinee Eintritts-geld ; eine Halde Guinee wöchentlich für ein einzelnes Bett, unddavon bekomm' ich nicht einmal Alles, denn ich muß eine halbe da-von für Donald Laider ansgeben, der wegen Schafdiebstahl hierist; der sollte nämlich der Regel nach mit Euch zusammen schlafen;

Guy Mannering. III. 4