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7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
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den Pöbel ebenso willig als für den ersten Edelmann im Landeeine Sache übernehmen, und deßhalb ward mir der Geschmack amPraktischen allerdings bald verleidet. Der erste Fall, der mirübertragen ward, machte mich in der That schon ganz krank; esbetraf einen Streit über Talg, Sir, zwischen einem Fleischer undeinem Lichtzieher; und ich fand nun, daß man von mir erwartete,ich solle meinen Mund belästigen, nicht allein mit ihren gemeinenNamen, sondern auch mit all de» Handwerksausdrückcn, Phrasenund der gemeinen Redeweise ihrer schmutzigen Künste. Auf meineEhre, mein guter Sir, seitdem war ich nie mehr im Stande, denGeruch eines Talglichts zu ertragen "

Nachdem Mr. Glossin, wie cs erwartet zu sein schien, die ge-meine Anwendung, durch welche des Baronets Talente bei diesertraurigen Gelegenheit herabgewürdigt worden, gebührend be-dauert hatte, erbot er sich, jetzt als Protocollant, Assessor odersonst auf möglichst nützliche Weise dem Verhör bcizuwohnen.Gewiß wird er in Allem leicht zu überführen sein, und für's Ersteglaub' ich, daß gewiß keine Schwierigkeit hinsichtlich der Haupt-thatsache Vorkommen wird, daß der Verhaftete nämlich dieselbePerson ist, welche das heillose Gewehr entlud. Sollte er esläugnen, so wird vermuthlich Mr- Hazlewood gegen ihn zeugenkönnen ?"

Der junge Hazlewood ist heute nicht daheim, Mr. Glossin."

Aber wir können den Schwur des Dieners haben, der ihn be-gleitete," sagte der gewandte Mr. Glossin;ich glaube wirklichkaum, daß sich die Thatsache bestreiten lassen werde. Besorgter bin.ich freilich, daß, in Folge der nur zu günstigen und nachsichtigenWeise, auf welche, wie ich hörte, Mr. Hazlewood die Sache darzu-stellcn beliebte, der Angriff als zufällig betrachtet werden möchte,und die Verletzung als absichtslos, so daß der Kerl in Freiheitgesetzt werden kann, um nur noch mehr Unheil anzurichten."