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und sein Interesse ermuthigten ihn, gleich der Tapferkeit einesnordamerikanischen Indianers, die Qualen auszuhalten, diemit einemmal das schuldbeladene Gewissen, Haß, Furcht undArgwohn über ihn verhängten.
„Ich möchte den Namen wissen, Sir," sagte Bertram,„den Namen der Familie, welcher dicß zerstörte Schloß gehört-"
„Es ist mein Eigenthum, Sir; mein Name ist Glossin."
„Glosstn — Glosfin?" wiederholte Bertram, als ob dieAntwort etwas verschieden von dem lautete, was er erwartethatte; „ich bitt' um Verzeihung, Mr. Glosfin; ich war etwaszerstreut. — Darf ich fragen, ob Ihre Familie lange im Be-sitz des Schlosses war?"
„Es ward vor langer Zeit von einer Familie Namens Din-gawaie erbaut, wie ich glaube," antwortete Glossin; er ließ,aus den sehr natürlichen Gründen, den Namen Bertram weg,welcher jene Erinnerungen hätte erwecken können, die er sosorgfältig im Schlummer zu erhalten wünschte, und mit einerausweichenden Antwort beseitigte er die Frage in Betreff derDauer seines eigenen Besitzes.
„Und wie lesen Sie das halberloschene Motto, Sir," sagteBertram, „welches sich an dem Sims über dem Wappen be-findet?"
»Ich — ich — ich weiß es wirklich nicht genau," erwie-derte Glossin.
„Ich glaube, es soll heißen: Unser Recht ist unsreMacht."
„Ich glaube, so ungefähr wird es heißen," sagte Glossin.
»Darf ich fragen, Sir," sagte der Fremde, „ob dies derWahlspruch Ihrer Familie ist?"
„Nein, — nein — nicht der unsre. Dies ist, glaub' ich,das Motto der frühern Bewohner — meines — in der That,
Guy Maimenng. III. 2