lie Johnstone, und den Brief hat mir meine Schwester gege-ben, die in Woodbourne dient."
„Mein guter Freund, wann fahrt Ihr wieder ab?"
„Heut Abend zur Fluthzeit."
„Ich will mit Euch zurückkehren; da ich aber nicht nachPortauferry zu kommen wünsche, so war' es mir lieb, wennIhr mich sonst irgendwo an der Küste aussetzen könntet-"
„Das läßt sich leicht thun," antwortete der Fischer.
Obwohl der Preis für alle Lebensbedürfnisse damals sehrmäßig war, so machte dennoch die Zahlung für seine Wohnung,die Kosten für seinen sonstigen Unterhalt und für einen neuenAnzug, welcher der Sicherheit so wie des Anstandes wegen,nothwendig war, die Ebbe in Browns Börse fast vollständig.Er ließ beim Postamt Anweisung zurück, daß seine Briefe nachKippletringan befördert werden möchten, wohin ergehen wollte,um den Schatz in Anspruch zn nehmen, den er den Händender Mrs. Mac-Candlish anvertraut hatte- Cr fühlte auch, eswerde seine Pflicht sein, gleich nach Empfang der nöthigenZeugnisse seinen wahren Stand zu entdecken, und, als Offizierin des Königs Dienst, jede Erklärung zu geben und zu em-pfangen, welche zwischen ihm und Hazlewood nöthig sein sollte.Wenn er nicht ein sehr querköpfiger Mensch ist, dachte er, somuß er zugeben, daß meine Handlungsweise nur die uoth-wendige Folge seines hochfahrenden Benehmens gewesen ist.
Er schiffte sich nun noch einmal ein auf den nämlichen Meer-busen, Solway Früh genannt. Der Wind war entgegen, be-gleitet von Regenschauern, und fie mußten, ohne von der Fluthsehr unterstützt zu werden, dagegen kämpfen. Das Boot warschwer mit Gütern beladen (zum Theil wahrscheinlich Schmug-gelgüter,) und ging ziemlich tief. Brown, der als Seemannerzogen war, lieh seinen kräftigen und wirksamen Beistand