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7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
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beim Rudern und Steuern, und crtheilte seinen Rath hinsicht-lich der Lenkung des Fahrzeugs, welche um so schwieriger wurde,da sich der Wind mehr und mehr erhob, und da die wildenWogen dieser Küste, gegen die man kämpfen mußte, die Reisegefährlich machten. Endlich, nachdem man die ganze Nachtauf der See zugcbracht hatte, erblickte man am Morgen eineschöne Bucht an der schottischen Küste. Das Wetter war jetztfreundlicher. Der Schnee, der schon seit einiger Zeit schmolz,war von dem Thauwinde der letzten Nacht völlig^vcrschwun-den. Die fernern Hügel hatten allerdings ihren Schnceman-tcl noch, aber die offene Gegend war gänzlich davon gesäu-bert, außer da, wo einzelne weiße Stellen andeuteten, daß erungewöhnlich tief gelegen hatte. Selbst in ihrer winterlichenEinkleidung, bot diese Küste einen höchst interessanten Anblick.Das Gestade, mit seinen Einschnitten, Einzahnungen und Buch-ten, entschwand zu beiden Seiten dem Blicke in manchfal-tigen, anmuthigen Wellenlinien, welchen das Auge so gernefolgt. Und eben so manchfaltig stellte sich das Gestade inseinen Erhöhungen dar und in den vielfachen Gestaltungender Küste; an einigen Stellen war die Bucht durch steile Klip-pen begränzt, an andern stieg das sandige Gestade sanft zuschwellenden Hügeln empor. Gebäude verschiedener Art wa-ren von den winterlichen Sonnenstrahlen eines Dccembcrmor-genS beglänzt, und die Wälder, obwohl jetzt laublos, hobendie Landschaft und gaben ihr Manchfaltigkeit. Brown em-pfand jenes lebhafte und anregende Interesse, welches Geschmackund Gemüth an den Schönheiten der Natur gewinnen, wennsich die letzter« plötzlich nach dem Dunkel und dem Grauen einernächtlichen Reise dem Auge eröffnen. Vielleicht denn werist im Stande, das räthselhafte Gefühl zu erklären, welchesden in Berggegendcn Gebornen an die heimathlichen Hügel