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den. — Wohlan, sagt in zwei Worten, was Ihr zu sagenhabt — Ihr seht, der Gentleman wartet."
„O, Sir, wenn der Gentlemann Lust hat, mag er seineSache zuerst anbringen; dem Dandy ist das gleichviel."
„Nun, Ihr Narr," sagte der Advokat, „begreift Ihr nicht,daß dem Oberst Mannering gar nichts an Eurer Sache liegenkann, daß er aber deine großen Ohren durchaus nicht mit sei-nen Angelegenheiten wird unterhalten wollen?"
„Wohlan, Sir, ganz nach Eurem und seinem Belieben —So hört denn meine Sache an," sagte Dandy, ganz und garnicht durch die rauhe Behandlung mißvergnügt gemacht. „Wirsind wieder wegen der alten Gränzgeschichten in Streit, Zockvon Dawston Cleugh und ich. Ich sage, die Gränze fängt anauf der Spitze des Hügels, wo die Wetter- und Wasserscheideist; aber Jock von Dawston Cleugh widerspricht mir und sagt,sie begänne bei der alten Straße, die nach Keeldarward führt— und das macht nun einen Unterschied."
„Und was für einen Unterschied macht es, Freund?" sagtePleydell. „Wie viel Schaafe lassen sich davon füttern?"
„O, nicht viel," sagte Dandy, indem er sich wieder hinterdem Ohr kratzte, — «das streitige Stück liegt hoch und un-günstig; cs kann ein Schwein nähren, oder allenfalls zwei ineinem guten Jahre."
„Und dieses Weideplatzes wegen, der im Jahr vielleichtfünf Schilling einbringt, seid Ihr bereit, ein paar hundertPfund wegzuwerfen?"
„O, Sir, es ist nicht des Werthes der Weide wegen," er-wiederte Dinmont; „'s ist nur des Rechtes wegen."
„Mein guter Freund," sagte Pleydell, „Gerechtigkeit, eben-so wie Barmherzigkeit, sollte stets zu Hause beginnen. Laßt