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ordnete seine Perücke vorm Spiegel und erschien nun, zu Man-neringS größtem Staunen, als ein ganz anderer Mensch, dennjener, den er im Augenblick vorher gesehen hatte.
„Es gibt Leute," sagte er, „Mr. Mannering, die man be-obachten sollte, wie sie den Narren spielen — weil sie entwederzu viel Bosheit, oder zu wenig Witz haben, wie der Dichtersagt. Ich kann dem Oberst Mannering kein besseres Kompli-ment machen, als wenn ich ihm zeige, daß ich mich nicht schäme,mich ihm vorzustellen — und wirklich glaube ich, daß ich diesheut Abend Ihnen bereits zur Genüge bewiesen habe. — Aberwas mag der große starke Kerl wollen?"
Dinmont, der hinter Mannering ins Zimmer geschlüpft war,begann mit Fußscharren und Kratzen hinter dem Ohr. „Ich binDandv Dinmont, Sir, von Charlieshope — Ihr erinnert Euchmeiner ? — Ihr habt einen großen Proceß für mich gewonnen."
„Was für einen Proceß, närrischer Mensch!" sagte derSachwalter, „meint Ihr, ich kann an all' die Narren denken,die kommen, um mich zu Plagen?"
„Gott, Sir, es war der große Proceß wegen der Weidevon Langtae-Head!" sagte der Pächter.
„Nun, zum Henker, ich entsinne mich nicht; gebt mir dasMemorial und kommt Montag um zehn Uhr zu mir," erwie-derte der RechtSgclehrte.
„Aber, Sir, ich habe gar nichts Schriftliches."
„Gar nichts, Mann?" sagte Plepdell.
„Nein, Sir, nichts," antwortete Dandy; „Ihr sagtet jaimmer, Mr. Plepdell, erinnert Euch nur, daß Ihr uns Leute ausden Bergen unsre Sachen am liebsten mündlich Vorbringen hörtet."
„Der Kuckuk hole meine Zunge, wenn sie das sagte!" ant-wortete der Sachwalter, „meine Ohren müssen jetzt dafür lei-