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7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
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Und nun," sagte Mannering,da wir uns in Ew. Maje-stät fröhliche Einsamkeit eingedrängt haben» mögt Ihr unsgnädigst kund thun, wann Ihr einem Fremden Audienz gewäh-ren wollt, in Bezug auf die hochwichtigen Angelegenheiten, dieihn zu Eurer nordischen Hauptstadt geführt haben."

Der Monarch öffnete Mac-MorlanS Brief, und, denselben ha-stig durchfliegend, rief er mit seinem natürlichen Ton und Beneh-men:Lucy Bertram von Ellangowan, armes gutes Mädchen!"

Strafe! Strafe!" riefen ein Dutzend Stimmen;Sr.Majestät haben ihren königlichen Charakter vergessen!"

Gar nicht! gar nicht!" erwiederte der König;dieser edleRitter mag urtheilen. Darf ein Monarch nicht ein Mädchenniedern Ranges lieben? Ist nicht König Cophetua und das Bett-lermädchen ein schlagendes Beispiel?"

Handwerksmäßiger Ausdruck! noch einmal Strafe," riefder tumultuarische Adel.

Hatten nicht unsre königlichen Vorfahren," fuhr der Mo-narch mit erhobener Stimme fort, um das Geschrei der Mißver-gnügten zu übertäuben,hatten sie nicht ihre Johanna LogieS,ihre Bessie Carmichaels, ihre Oliphants, ihre Sandilands undihre Weirs? und will man uns nun daran hindern, wenn wirein Mädchen mit unsrer Gunst ehren wollen? Nun, so falle derThron und die Herrscherwürde vergehe! denn als ein zweiterKarlV. wollen wir abdanken und im Dunkel des Privatlebensjenes Vergnügen suchen, welches uns ein Thron versagt."

Mit diesen Worten warf er seine Krone weg und sprang vonseinem erhabenem Sitze mit größerer Behendigkeit, als man vonseinem Alter hätte erwarten sollen; darauf bestellte er Licht, einWaschbecken und Handtuch, und ein GlaS Thee auf ein anderesZimmer, und gab Manncring ein Zeichen, daß er ihn begleitenmöge. In weniger als zwei Minuten wusch er Gesicht und Hände,