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7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
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Die Scene die sich daselbst bot, und vorzüglich die Attitüde desSachwalters selbst, der die Hauptperson war, ließ seine beidenClienten höchlich erstaune».

Mr. Pleydell war ein lebendiger, scharfblickender Mann, miteiner zu seinem Beruf paffenden Schlauheit im Gesichte, auch hatteer überhaupt in seinem Benehmen etwas berufsmäßige Förmlich-keit. Aber diese, sowie seine dreizöpfige Perücke und den schwar-zen Rock, konnte er Sonnabends am Abend ablegen, wenn er voneiner Gesellschaft lustiger Gefährten umringt war und sich in sei-ner rosigen Laune befand. Dieses Mal hatte das Gelag seit vierUhr gewährt und endlich begann die Gesellschaft, unter Leitungeines würdigen Vortrinkers, der die Späße und Feste bereits mitdrei Generationen gefeiert hatte, sich mit dem alten und nun ver-gessenen Spiele, High Jinks, zu unterhalten. Dies Spielward auf verschiedene Weise gespielt. Gewöhnlich würfelte dieGesellschaft, und diejenigen, welche das Loos traf, mußten füreine bestimmte Zeit einen gewissen fingirten Charakter annehmenund behaupten, oder auch eine gewisse Anzahl spaßhafter Verse ineiner besonder» Ordnung hersagen. Wenn sie den angenommenenCharakter vergaßen, oder wenn sie ihr Gedächtniß beim Hersa-gen im Stiche ließ, fielen sic in Strafe, welche darin bestand, daßfie entweder einen vollen Humpen auf einmal leeren, odereine kleine Summe zur Zeche erlegen mußten. Mit diesemSpiel war die heitere Gesellschaft eifrig beschäftigt, als Man-nering in's Zimmer trat.

Mr. Plepdell, der Sachwalter, war soeben zum Monarchenerwählt worden und thronte in einem Lehnstuhle, der auf dem Eß-tische stand; seine zerzauste Perücke hing auf dem einen Ohr undein Flaschenuntersetzer war seine Krone; sein Auge deutete froheLaune und Genuß des süßen Weines an, während ihn sein Hofringsum mitVersen ansang, die ungefähr wie der folgende klangen: